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TERMINE

 

14. Oktober 2017

Eröffnung in der Katana: 

Samstag, um 19 Uhr

Ausstellung

Philipp Moll »… und schubst mir keine Häuser um …«

 

15. Oktober 2017

Eröffnung im Bernsteinzimmer: Sonntag, um 17 Uhr

Ausstellung

Philipp Moll »… und schubst mir keine Häuser um …«

 

 

 

26. Oktober

Donnerstag, um 20 Uhr

Konzert

Johanna Moll & das Wunderkind

 

 

 

28. Oktober

Samstag, 19.30 Uhr

Zu guter Letzt

Fredder Wanoth

»Dort wo der Franke an den Ober pfalzt«

 

 

4. November

Samstag, um 20 Uhr

Konzert

Martin Staeffler

 

 

8. November

Mittwoch, um 20 Uhr

Konzert

Fast zu Fürth

 

 

ALLE FOLGEN

Die Galerie

 

Wir sind ein Zimmer und zugleich eine Weltanschauung. Wir hängen Bilder an die Wände, obwohl wir am liebsten auf dem Balkon sitzen. Die Pegnitz ist unser Fluß, oder vielmehr: die Pegnitz ist dadurch hinreichend und vollständig charakterisiert, daß sie am Bernsteinzimmer vorbeifließt.
Wenn ein Faß Bier da ist, stechen wir es an. Wenn jemand eine Rede einstecken hat, wird sie gehalten. Wenn jemand ein Lied kennt, wird es gesungen.
Die Leute kommen vorbei, ohne zu wissen, was geschehen wird. Das jedoch ist sicher: immer geschieht Außergewöhnliches. In guter Gesellschaft sind wir, wenn wir gesellschaftskritisch sind - sagen lassen wir uns gar nichts, weil wir eine eigene Meinung haben. Jeder eine andere, und alle sprechen gleichzeitig. Das mindeste ist, einen Vortrag zu präsentieren, eine Radiosendung zu produzieren oder einen Meisterkünstler zu krönen.
Wer noch nicht bei uns war, soll vorbeikommen, wer schon einmal da war, kommt wieder, und wer nicht aufpaßt wie ein Schießhund gehört für immer dazu! Kunst ist kein Luxus, sondern unsere Lebensgrundlage, und wenn die Welt des Trostes bedarf, ist sie bei uns an der richtigen Adresse.
Die Bilder, die wir an die Wände hängen, die Musiker, die hier auftreten dürfen, die Schriftsteller, die bei uns lesen, müssen die Besten sein – darunter tun wir es nicht. Berühmt in Nürnberg, bringt's das? - Nein, antworten wir, solange man nicht zu Gast im Bernsteinzimmer war.

 

 

 

“Die Galerie ‘Bernsteinzimmer, Verein zur Förderung der schönen Künste’ gibt es seit 1997 - und das ist schön so. Im bootshausartigen Gemäuer an der Pegnitz zeigen sich die Galeristen Anders Möhl, Birgit Nadrau, Helga von Rauffer und Fredder Wanoth als Utopisten und Minimalisten. Genauer sind sie in einer anständigen Zeitung nicht zu beschreiben.

 

Mit Mut zum Ausgefallenen inszenieren sie poetische Interventionen, Schlachtschüsseln und Scherzkekse, Chiffrierer und Dechiffrierer, leckere Mädchen und Omnipotenzen, Positionen und Tendenzen, Kunst ohne Bremse und Licht, Druck- und Spaßartisten, Teppichverkäufer und Brandstifter, Sardinenbar und Staubfabrik, Randbezirke und Außenpositionen, Vorspiel und Nachbeben, ratternde Lustobjekte, Konversation bei lauter Musik im schrägen Licht einer entrückten Zeit.”

 

Verdichtete Selbstdarstellung mit den Highlights der Nürnberger Kunstkritik.

 

 

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