Kommende Termine

10. bis 31. Juli

Ausstellung Thomas Deisel 

»In der Wirtschaft ist es besser als in der Welt«

 

22. Juli

Dokumentarfilm Klaus Beyer 

KommKino

 

23. Juli

Konzert Klaus Beyer 

Bernsteinzimmer

 

DER KATALOG

 

20 Jahre Bernsteinzimmer!.
Die Zweite Dekade liegt als wunderbarer Katalog in der Galerie bereit.. 

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ALLE FOLGEN

 

Ausstellung

 

Thomas Deisel 

»In der Wirtschaft ist es besser als auf der Welt«

(Böhmische Kneipen-Inschrift)

 

 

Sonntag, 10. Juli 2022 um 17 Uhr 

 

Ausstellungseröffnung

mit Buchpräsentation »Wirtsstuben« von Thomas Deisel

 

 

Kultur als Vorwand. Das Nürnberger Bernsteinzimmer ist eigentlich eine Galerie mit angeschlossener Bierversorgung. Um es gleich vorweg zu sagen: ich geh da vor allem wegen dem immer guten Fassbier (Huppendorfer zum Beispiel!) und den lustigen und wohlinformierten Leuten hin. Da es kein echtes Wirtshaus ist, stehen keine Tische da, an die man sich setzen könnte. Man muss also erst eine witzige Lesung, eine interessante Ausstellung oder ein ekstatisches Konzert über sich ergehen lassen, bis man stehend oder auf einem wackeligen Holzstühlchen sitzend zum gemütlichen Teil übergehen kann. Bei einem der Diavorträge hat es keinen Sinn, auf den gemütlichen Teil zu warten – das dauert zu lange. Man muss in dem Fall schon gleich am Anfang wacker lostrinken und mit dem Vortragenden ein Stammtischgespräch anzetteln ...
Gut tut auch der Altersdurchschnitt von wahrscheinlich 50, der ebenso rüstige, wetterfeste Altachtundsechziger wie auch frisches Jungvolk birgt. Man fühlt sich da irgendwo noch gut aufgehoben und weiß, dass man auch in 10 Jahren noch geduldet ist.

 

 

Dauer der Ausstellung:

Sonntag, 10. Juli 2022 bis Sonntag, 31. Juli 2022

 

 

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Konzert

 

Klaus Beyer

 gibt anlässlich seines 70. Geburtstages ein Konzert

in der Galerie Bernsteinzimmer

 

 

Samstag 23. Juli 2022 um 20 Uhr, Eintritt 15 Euro

 

In den 1990er und Nullerjahren trat Klaus Beyer hundertfach auf deutschsprachigen Kleinkunstbühnen auf, wurde sehr häufig von TV Sendern portraitiert, inklusive eines Live-Auftritts bei Götz Alsmann, und realisierte seinen Traum: er veröffentlichte alle Beatles LPs auf seinem kleinen DIY Label Amsel Records in Deutsch, Titel für Titel. Da er keine musikalische Ausbildung hatte, schnitt er in seiner cut-up Methode die Instrumentalpassagen der Original Beatles-Songs zusammen, was zu einem holprigen Playback mit den weltweit bekannten Melodien führte. Jörg Buttgereit, der mit Frank Behnke in den 1990ern die ersten Super 8 Filme Beyers auf VHS veröffentlichte, sagte, er habe die Beatles erst durch Klaus Beyer kennengelernt.

 

1999 war Klaus Beyer in der Berliner Volksbühne bei dem ersten Live Auftritt Daniel Johnstons in Deutschland die Vorband, wurde vom Theatermann Christoph Schlingensief nicht aus den Augen gelassen und spielte fortan bis 2010 in dessen Ensemble an der Seite von Robert Stadlober, Irm Herrmann und Patti Smith.

2019 eröffnete er das »Sonic Protest Festival« in Paris, ein internationales Treffen von Art Brut Künstlern im Bereich der Musik.

Nun, im siebzigsten Jahr seines Lebens, gibt Klaus Beyer endlich Bernsteinzimmer und KommKino die Ehre. Zusammen mit dem KommKino und Radio Z feiern wir den Ausnahmekünstler an zwei Abenden mit einer ausführlichen Revue seines Schaffens.

 

 

Am Freitag, den 22. Juli um 21 Uhr

 

zeigt das KommKino den Dokumentarfilm »Das andere Universum des Klaus Beyer« und Beyers Super-8-Filme. Im Anschluss ein Gespräch mit Markus Eber (KommKino), Frank Behnke (Manager und langjähriger Wegbegleiter Klaus Beyers) und Klaus Beyer. Moderation: Lukas Münich (Bernsteinzimmer)

 

 

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Konzert

Toby Goodshank


 Montag, 13.6.22, 20 Uhr

 

Als der aus Brooklyn stammende Künstler Toby Goodshank als Akustikgitarrist bei den The Moldy Peaches auf die Bühne trat, hatte er schon lange an einer Solokarriere gearbeitet, innerhalb von fünf Jahren 14 Alben aufgenommen und selbst veröffentlicht und mit Künstlern wie Jeffrey Lewis und Kimya Dawson durch Europa getourt.

Goodshanks Stil, der sich oft auf seine Sologitarre und seine Gesangskünste konzentriert, schöpft aus einer Vielzahl von Pop-, Underground-Kunst- und Musikeinflüssen. Unkonventionelle Songstrukturen, Humor, Anspielungen und Wortspiele sind Grundpfeiler seiner Musik und seiner Kunstwerke.

(Übersetzung PR-Text: Jonas Engelmann, Ventil Verlag)

2013 tourte Goodshank mit seinem Album »Minus Días« durch Europa und machte dabei auch schon einmal im Bernsteinzimmer Halt. Jetzt beehrt er uns wieder und bringt seine Freund*innen mit, um euch ihnen vorzustellen.

Das macht uns sehr glücklich.

 

Support: The Black Elephant Band, Foto: Shervin Lainez

Präsentiert von Radio Z

 

Eintritt: 8,- Euro

Einlass 19 Uhr, Beginn 20 Uhr

 

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Ausstellung

 

Lena Göbel

»Two worlds and in between«

 

Ausstellungseröffnung: Sonntag, 15. Mai 2022 um 17 Uhr

 

 

»Lena Göbel vitalisiert das sperrig-hölzerne Medium ungemein und findet eine authentisch-frische Bildsprache im Materiellen mittels persönlichen Handanlegens und des physischen Spuren-Hinterlassens.« Florian Steininger, künstlerischer Direktor der Kunsthalle Krems 

 

Die beeindruckenden Arbeiten von Lena Göbel werden aus großformatigen Holzschnitten collageartig zusammengesetzt. Die Drucke werden aufkaschiert und teils weiterübermalt. Die Leinwandbilder werden aufgesplittet, bestimmte Aspekte bzw. Arbeitsschritte bekommen eine räumliche Eigenständigkeit. Drucke, Druckstöcke, maskenhafte Köpfe veranschaulichen im Raum das komprimierte Bild. In ihrer Ausstellung im Bernsteinzimmer zeigt sie installativ, wie ihre Arbeit zusammengesetzt ist. Der Arbeitsprozess wird spürbar und erlebbar. 

 

Dauer der Ausstellung: Sonntag, 15. Mai bis Sonntag 19. Juni 2022

Öffnungszeiten: Samstag und Sonntag 15 bis 19 Uhr

 

 

 

 

 

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Sonderprogramm Kunstvilla

 

Fredder Wanoths Dia-Monopolvortrag

 

Mittwoch 25. Mai 2022, 18.30 Uhr

 

 

Neben seinen bekannten Architekturmodellen und filigranen Zeichnungen spielt bei Fredder Wanoth auch die Fotografie eine nicht unwesentliche Rolle. Seit 1986 dokumentiert er Industriebrachen, Verfall und Veränderung im städtischen Umfeld und ist damit ein Pionier der »Lost-Places-Fotografie«.

Bis 2009 die Produktion eingestellt wurde, nutzte er bevorzugt den legendären Kodachrome Farbdia-Film, dessen tiefe Schwärzen und kühle Farbnuancen seiner Motivauswahl sehr entgegenkamen.

Mittlerweilen historischen Wert haben die Porträts einiger Nürnberger Partnerstädte. 2004 besuchte er Antalya und stellt die türkische Großstadt am Mittelmeer nun im Dia-Vortrag vor.

 

Eintritt: 5 Euro

 

Anmeldung unter 0911-231 14015 oder kunstvilla@stadt.nuernberg.de, Teilnehmerzahl beschränkt

 

Blumenstr. 17, 90402 Nürnberg, www.kunstvilla.org

 

 

 

 

 

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Sonderprogramm Kunstvilla

 

Das Bernsteinzimmer - endlich gefunden!

Lesung mit Elmar Tannert und Tessa Korber

 

Mittwoch, 18. Mai 2022 um 18.30 Uhr

 

 

Tessa Korber (geb. 1966) und Elmar Tannert (geb. 1964) „verbrechen“ seit über zwanzig Jahren die unterschiedlichsten Texte – Geschichten für Kinder, Gedichte, Zeitungskolumnen und ganze Romane. Anstatt darüber Stillschweigen zu bewahren, legen sie zuweilen öffentlich in sogenannten Lesungen Geständnisse ab, so am 18. Mai in der Kunstvilla. Im Zentrum steht dabei ihr gemeinsames Werk, das Bandenkriminalitätsdelikt »True Crime Franken«.

Tessa Korber wurde 1998 mit dem historischen Roman »Die Karawanenkönigin« einem größeren Publikum bekannt. Seither verfasste sie eine Vielzahl von Romanen wie auch Kurzgeschichten für diverse Krimi-Anthologien. Zuletzt erschien bei DuMont ihr Roman »Alte Freundinnen«.

 

Elmar Tannert debütierte 1998 mit dem Roman »Der Stadtvermesser« und wurde dafür mit dem Kulturförderpreis der Stadt Nürnberg ausgezeichnet. Neben seiner schriftstellerischen Tätigkeit übersetzt er aus dem Tschechischen und Französischen und ist freier Mitarbeiter beim Bayerischen Rundfunk. Zuletzt erschien bei ars vivendi sein Roman »Ein Satz an Herrn Müller«.

Eintritt: 5 Euro

 

Anmeldung unter 0911-231 14015 oder kunstvilla@stadt.nuernberg.de, Teilnehmerzahl beschränkt

 

Blumenstr. 17, 90402 Nürnberg, www.kunstvilla.org

 

 

 

 

 

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Sonderprogramm Kunstvilla 

 

Konzert mit Matthias Egersdörfer
und Fast zu Fürth

Finissage mit Konzert

 

Samstag, 28. Mai 2022 um 20 Uhr

 

 

Zum Abschluss der Sonderausstellung organisiert die Kunstvilla zusammen mit den Bernsteinzimmer Kuratoren und den Kunstvilligen am Samstag eine Finissage. Das abwechslungsreiches Programm mit Kuchenbüffet und Kurzführungen wird mit einem Konzert von Matthias Egersdörfer und der Band »Fast zu Fürth« abgerundet.

Die Musik ist so vielfältig wie die ausgestellten Künstler:innen: über Volksmusik und Gassenhauer gibt es sowohl Pop-Klänge als auch tanzbaren Roch´n Roll. Die Texte sind legendär - behandelt werden die ganz großen, sowie die ganz kleinen Fragen und Antworten und manchmal besteht der Text auch nur aus einem einzigen Buchstaben. Humorvoll wird es in jedem Fall, denn »Ein Konzert von Fast zu Fürth ist ein guter Ort um über Hochzeitspläne, Kinderwünsche, Freundschaften, größere Investitionen oder die Erbfolge nachzudenken«.

 

Eintritt frei

 

Blumenstr. 17, 90402 Nürnberg, www.kunstvilla.org

 

 

 

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Ausstellung

 

Shamin Radmand

»Misty Light«

 

Ausstellungseröffnung: Sonntag, 3. April 2022 um 17 Uhr

 

 

Shamin Radmands Malerei ist inspiriert von ihrem Herkunftsland Iran mit seiner jahrtausendealten Kulturlandschaft und ihrer Wahlheimat Leipzig, in der sie Bilder, Farben, Filme, Musik, Architektur und Natur wie Atemluft in sich aufnimmt. Was sich in ihrem Gedächtnis festsetzt, lässt sie auf die Leinwand fließen. Sie arbeitet stets an mehreren Bildern zugleich, lässt sie ruhen, kehrt in einem anderen Zustand wieder zu ihnen zurück und überlässt sich von Neuem dem Schaffensprozess, ohne einem Plan zu folgen. 

»Der Wechsel und die Simultaneität im Arbeitsprozess führen dazu, dass alles in meinen Malereien getrennt und verbunden zugleich ist. Ich versuche, im Atelier jeglichen Einfluss und Druck des Alltags abzulegen. Ich lasse mich auf den Prozess ein und warte, wo er mich hinführt.«

 

Dauer der Ausstellung: Sonntag, 3. April 2022 bis Sonntag 1. Mai 2022

 

 

 

 

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Ausstellung

 

»CONCORDIA – 10 Years After«

Jonathan Danko Kielkowski  

 

 

Geöffnet ab Sonntag, 13. Februar 2022, 17 Uhr

 

Finissage am Samstag, 19. März, 15 bis 19 Uhr

mit Buchpräsentation: »CONCORDIA – 10 Years After« 

 

 

Das aktuelle White Press Buch, »CONCORDIA – 10 Years After,« kommt formal wie eine Broschüre oder ein Reisemagazin daher, als Ergänzungsband zu dem opulenten Bildband »CONCORDIA«.

 

Ein Abenteuerbericht, Grafiken, eine Zeitleiste, eine psychedelische Collage und der Neuabdruck des Textes von Prof. Dr. Christoph Schaden aus dem Jahr 2015 ergänzen die vielen bislang unveröffentlichten und die wieder veröffentlichten Aufnahmen. Dies alles soll mehr »Licht« ins Innere des Wracks bringen, als es allein die Fotografien des düsteren und geheimnisvollen Vorgängerbuchs vermögen. Kielkowskis Arbeit zeigt eine bislang ungesehene Korrespondenz zwischen Dokumentar- und Kunstfotografie.

 

 

 

Dauer der Ausstellung: Sonntag 13. Februar bis Sonntag 20. März 2022

Öffnungszeiten: Samstag und Sonntag 15 bis 19 Uhr

 

 

 

 

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Ausstellung in der Kunstvilla Nürnberg

 

Das Bernsteinzimmer – endlich gefunden!

 

 

23. Oktober 2021 bis 29. Mai 2022

Ausstellungseröffnung: Freitag, 22. Oktober 2021 um 20 Uhr

 

Es sprechen Dr. Andrea Dippel,

Anders Möhl und Fredder Wanoth

Es spielen Mocha

 

»Wir sind ein Zimmer und zugleich eine Weltanschauung« lautet das Motto der Bernsteinzimmer-Galeristen. Seit 1998 existiert die Produzentengalerie an der Großweidenmühle direkt an der Pegnitz und bereichert mit ihrem vielseitigen Programm die Nürnberger Kulturlandschaft. Rund um das Kernteam mit Anders Möhl, Birgit Nadrau, Helga von Rauffer und Fredder Wanoth werden hier nicht nur Ausstellungen inszeniert, sondern auch Lesungen, Dia-Vorträge und Konzerte veranstaltet. Nicht zuletzt sendet Radio Bernstein originell mit wechselnden Gästen aus den Räumen der Galerie. 

In der Reihe ihrer Ausstellungen mit Nürnberger Künstlergruppen stellt die Kunstvilla ab Oktober 2021 Künstlerinnen und Künstler des Bernsteinzimmers vor. Die dort vertretene Künstlerschar ist vielseitig und bunt, unangepasst und ausgefallen. Gemeinsam ist den Bernsteinzimmer-Künstlerinnen und -Künstlern ihre Einstellung zur Kunst als Lebensgrundlage. Mit unbändiger und unerschrockener Kreativität wird unter ihren Händen alles zu Kunst: Poesie trifft auf Balkan Rock, Ziseliertes auf Bad Painting, Kitsch auf Hochkunst – und musikalischen wie leiblichen Genüssen ist man ebenfalls nicht abgeneigt.
Wie das als Weltwunder geltende Bernsteinzimmer, das der Preußenkönig Friedrich Wilhelm I, dem russischen Zaren Peter dem Großen 1716 schenkte und das seit dem Zweiten Weltkrieg verschollen ist, ist das Nürnberger Bernsteinzimmer legendär und schwer zu greifen.
Die Ausstellung blickt hinter den Mythos. Ein umfangreiches Begleitprogramm ist geplant. (Text: Kunstvilla, Foto: Det Paulig)

Mit Arbeiten von Peter Angermann, Gerd Bauer, Reiner Bergmann, F. W. Bernstein, Daniel Bischoff, Anna Bittersohl, Jan Bräumer, Tobias Buckel, Christina Chirulescu, André Debus, Cornelia Effner, Matthias Egersdörfer, Peter Engel, Johannes Felder, Martin Fürbringer, Václav Gatarik, Jan Gemeinhardt, Greser & Lenz, Johannes Grützke, Fatma Güdü, Blalla W. Hallmann, Anke Hellmich, Franz Janetzko, Michael Jordan, Sejin Kim, Kai Klahre, Philipp Kummer, Roger Libesch, Thomas Lunz, Meike Männel, Linda Männel, Anders Möhl, Philipp Moll, Birgit Nadrau, Uschi Neuwert, Detlef Paulig, Gerlinde Pistner, Eva von Platen, Dan Reeder, Gerhard Rießbeck, Christian Rösner, Wolf Sakowski, Dashdemed Sampil, Harri Schemm, Annamaria Schönrock, Claudia Schulz, Andrea Sohler, Bastian Spiegel, Susanne Stiegeler, Christa Varadi, Verena Waffek, Fredder Wanoth


 Kunstvilla im KunstKulturQuartier
Blumenstraße 17, 90402 Nürnberg

www. kunstvilla.org

 

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