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DER KATALOG

 

2018: 20 Jahre Bernsteinzimmer..
Die Zweite Dekade liegt als wunderbarer Katalog in der Galerie bereit.. 

ALLE FOLGEN

Lesung und Buchpräsentation

 

Franz Dobler

»Ein Schuss ins Blaue«

 

Donnerstag, 24. Oktober 2019 um 20 Uhr, Eintritt 8,- Euro   

 

Ex-Polizist Fallner würde sich lieber aus der Sicherheitsfirma seines Bruders verabschieden – und landet im Labyrinth deutscher Probleme. Mit seinem jüdischen Partner Landmann soll er einen islamistischen Attentäter aufspüren, auf den ein Kopfgeld von zwei Millionen ausgesetzt ist. Der Gesuchte hält sich angeblich in München auf. Dabei ist nicht mal klar, von wem der Hinweis eigentlich kommt. Könnte es sein, dass die private Sicherheitsfirma nur benutzt wird? Von rechtsradikalen Seilschaften in staatlichen Sicherheitsbehörden vielleicht? Wenn ja, warum? 

 

Franz Dobler, lebt in Bayern und hat seit 1988 neben Romanen und Gedichtbänden, für die er u. a. mit dem Bayerischen Literaturförderpreis ausgezeichnet wurde, auch Erzählungen und Musikbücher veröffentlicht. Für seine Kriminalromane »Ein Bulle im Zug« und »Ein Schlag ins Gesicht« erhielt er jeweils den Deutschen Krimi Preis. Franz Dobler erzählt mit einem teils brachialen und immer schonungslos kritischen Duktus. Er ist ein provozierender, polarisierender und unabhängiger Autor, der sich vorrangig mit Pop- und Subkultur, Politik und dem alltäglichen Wahnsinn befasst. Legendär sind neben seinen Büchern und Texten auch seine außergewöhnlichen Lese- und DJ-Performances.

 

»Dobler ist ein Meister der genau dosierten Ironie und eines fröhlichen Sarkasmus.
Seine Geschichten strahlen eine betörende Melancholie aus und sind ungeheuer komisch.«  Hubl Greiner

 

»Franz Dobler schreibt wie einst Raymond Chandler – hart, präzise, zärtlich und poetisch.« Stern

 

 

 

Gefördert von

 

 

 

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»Zu guter Letzt« Diamonopolvortrag No. 52

»Lost« 

 

Samstag, 26. Oktober 2019 um 19.30

 

Verlorene Bauwerke, Abriss, Einsturz: seit 40 Jahren versucht Fredder Wanoth seinem eigenen Ende zuvorzukommen, indem er fast fanatisch architektonische Verluste dokumentiert.

 

 

 

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Ausstellung

 

Hank Schmidt in der Beek
»Unterm Otterfell«

 

Ausstellungseröffnung: Sonntag, 27. Oktober 2019 um 17 Uhr

mit Buchpräsentation: »Der fünfte Kanister«

 

Es spricht Manfred Rothenberger, Institut für moderne Kunst, Nürnberg

 

Seit rund zehn Jahren seziert Hank Schmidt in der Beek den Bestand seiner Bücherregale und läßt in chirurgischer Präzision Tick, Trick und Track, die Peanuts, die Schlümpfe und die unbeugsamen Gallier zu scharfäugig- und -züngigen Betrachtern, Kommentatoren oder Mitakteuren der Modernen Kunstgeschichte werden. In der Ausstellung »Unterm Otterfell« werden neben einer Auswahl älterer Collagen auch ganz neue, bisher noch nicht gezeigte, zu sehen sein, teilweise ergänzt durch Gedichte.

 

Hank Schmidt in der Beek wurde 1978 in München geboren und studierte von 1999 bis 2005 Kunst in Offenbach und Brüssel. 2009 wurde ihm für seine Malereiserie »In den Zillertaler Alpen« der Szpilman Award für ephemere Kunst verliehen. 2014 stellte er im Münchner Valentin-Karlstadt-Musäum in seiner ersten Museumseinzelausstellung seine gesammelten Collagen und Gedichte aus. Internationale Beachtung fand sein Buch »Und im Sommer tu ich malen« (2016). Hank Schmidt in der Beek lebt als Künstler, Dichter und Sänger der Rockband »Das Lunsentrio« in Kreuzberg, Berlin.

 

»Der fünfte Kaiser«, Hank Schmidt in der Beek: 106 Collagen und ein Text von Leonhard Hieronymi, 140 Seiten, gebunden, 25,- Euro.

Herausgeber: Institut für moderne Kunst, Nürnberg

 

Dauer der Ausstellung: Sonntag, 27. Oktober bis Sonntag, 24. November 2019

Öffnungszeiten: Samstag und Sonntag 15 Uhr bis 19 Uhr 

 

 

 

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Konzert

Das Lunsentrio

 

 Samstag, 16. November 2019 um 20 Uhr, Eintritt 8,- Euro

 

Laut Pico Be – und das ist einer, dem man in diesem Punkt vertrauen kann – ist das Lunsentrio eine der allermerkwürdigsten Gruppen der Musikgeschichte überhaupt. Auf dem Debüt-Album »Der Lunsenring« drehte sich alles ums Schlafen, genauer gesagt um das Im-Bett-Bleiben. Einen Zustand, den der in Berlin lebende Künstler und Dichter Hank Schmidt in der Beek in seinen Versen lustigerweise live mit einer ähnlich ausgeschlafenen Vehemenz verteidigt, wie ein Jimmy Pursey seine Gassenhauer. Aus London kommt schließlich auch die Musik: Sebastian Kellig alias Seb–I ist als Dub-Producer des Sausage-Studios nun ja kein Unbekannter, beim Lunsentrio spielt er Schlagzeug und mehr. Und mit Nick McCarthy – bis vor kurzem Keyboarder/Gitarrist und beste Hälfte von Franz Ferdinand/FFS – geht es nun einer, der das Spielen in Stadien vor zig-Tausender Publika gewohnt ist, mal ganz gelassen an. Die Lunsen-Livegitarre zupft Martin Tagar (Friends of Gas, Das Weiße Pferd) und den Bass Albert Pöschl (Grexits, Suzie Trio).

2017 brachte das Wiener Problembär-Label das zweite Lunsentrio-Album »AUFSTEHN!« raus. Diesen März stellte das Lunsentrio seine neue Single NIX vor.

 

 

 

 

 

 

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Konzert

Ronley Teper & The Lipliners

 

Donnerstag, 21. November 2019 um 20 Uhr 

 

Ein geradezu unerhört wunderbares, herbstliches Konzertereignis steht mit Ronley Teper & The Lipliners aus Toronto/Kanada ins Haus. An sich sollte man eher vorsichtig mit Begriffen wie »Ausnahme-Songwriterin« o. ä. umgehen, hier trifft das allerdings völlig zu. Was die in Südafrika geborene und in Toronto aufgewachsene Künstlerin mit ihrem aktuellen Album »The Game«, mit dem sie nach Europa auf Tour kommt, abliefert, ist verstörend bezaubernd. Eine einzigartige Melange aus Tom Waits, Zappa und Kate Bush. Auftreten wird Ronley unplugged in Trio-Besetzung mit ihrem brillanten Banjo-Spieler Tim Posgate und dem tschechischen Violinisten Pavel Cingl.

 

 

»Very few artists have the artistic fortitude displayed by Ronley. In fact, dare I say, no one rivals her style as it is all her own. A visionary with stories to tell and the ability to leave your jaw agape.« Derek Downham (producer, mulit-instrumentalist)

 

Eintritt 8,- Euro

 

 

 

 

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»Zu guter Letzt« Dia-Monopolvortrag No. 53

»Volldampf«

 

Samstag, 30. November 2019 um 19.30 Uhr

 

Die Unmöglichkeit des perfekten Bildes, nachgeforscht in den Tiefen vergessener Filmtüten der späten 80er Jahre.

 

 

 

 

 

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