DER KATALOG

 

20 Jahre Bernsteinzimmer!.
Die Zweite Dekade liegt als wunderbarer Katalog in der Galerie bereit.. 

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Foto: Harold Müller © Museen Stade

 

 

Ausstellung
Heino Jaeger »Jaeger und Sammler«

 

Vernissage am 4. Februar 2024 um 17 Uhr
Es spricht: Matthias Egersdörfer

Das Bernsteinzimmer erfüllt sich den lange gehegten Traum, Heino Jaeger,
den großen Unbekannten der deutschen Nachkriegs Kunst- und Humorgeschichte, in seinen Räumen zu präsentieren. In Zusammenarbeit mit der kunst galerie fürth zeigen wir Zeichnungen und Druckgrafiken des Meisters des absurden und anarchistischen Humors. Jaeger (1938 – 1997), Vorbild für Künstler wie Helge Schneider, Olli Dittrich oder Heinz Strunk, wurde in den 70er Jahren immerhin einem kleinen Publikum durch zahlreiche parodistische
Radio Mono- und Dialoge bekannt.
Weniger beachtet blieb allerdings sein zeichnerisches Werk. Er studierte in den 1950er Jahren zusammen mit Horst Janssen bei Professor Alfred Mahlau an der Hochschule für bildende Kunst in Hamburg. Dass im späten zwanzigsten Jahrhundert komische Kunst keinen hohen Stellenwert hatte, war tragisch für einen Künstler wie Heino Jaeger. Seine geringen Verkaufserfolge sind indes der Grund, warum wir aus seinem umfangreichen Nachlass diese Ausstellung zusammenstellen, präsentieren können und damit Jaegers Kunst huldigen können.
Wir danken an dieser Stelle herzlich seinem Sammler Christoph Hofmann
für die freundlichen Leihgaben.

 

 Dauer der Ausstellung: 4. Februar bis 24. März 2024
Öffnungszeiten: Samstag/Sonntag 15 bis 19 Uhr

 

 

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Buchpräsentation


Thomas Gsella


»Das große Fressen - Fotogedichte«

 

 

Mittwoch, 6. März 2024, 20 Uhr

 

 Der ehemalige »Titanic“-Chefredakteur und Robert-Gernhardt-Preisträger präsentiert sein neuestes Buch »Das große Fressen – Fotogedichte«

 Seit Herbst 2023 gibt es nun auch die Lesung »Das große Fressen«:  Zunächst unregelmäßig in der Titanic, seit 2020 monatlich in der konkret sind diese Fotogedichte in den letzten 25 Jahren entstanden: Die Fotos sind eigene Fundstücke sowie Einsendungen aufmerksamer Leser:innen, und Gsella bedichtet sie je passend: satirisch-politisch, albern oder grotesk, leichtgestimmt oder schwer erzürnt; aber immer traumwandlerisch formsicher und sprachlich gewandt, ja was denn!

 Zu komischen Versen gesellen sich bei ihm nun aber immer auch ernstere zu politischen Themen und Abgründen, so etwa die bekannt gewordene »Coronalehre« oder die Gedichte über europäische Verbrechen an Flüchtenden.

 Gsella reimt wöchentlich für den »Stern« und das Schweizer »Magazin«, monatlich für die Zeitschrift »konkret“ und den Lebensrettungsverein Mission Lifeline.

 

»Ich bin ein Gsellianer« (Roger Willemsen)

 

»Längst ist er kein Gsella mehr, schon seit langem darf er sich Meista nennen.« (Robert Gernhardt)

 

Eintritt 15 Euro

 

Einlass ab 19:30

 

 

 

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Konzert

 

Sedlmeir

 

Donnerstag, 14. März 2024, 20 Uhr

 

Die Maschine feierte 2022 ihr zwanzigstes Bühnenjubiläum.
Kalte Melancholie und schwarzer Humor sind Trumpf in Sedlmeirs vielschichtigen Rock’n’Roll- Eskapaden. Die Elektronik klingt nach Retro-Werkschau, die Texte nach Gegenwart und Futur II.
Die E-Gitarre beißt sich zeitlos durch die schmutzigen Beats im Songgerüst. Was dabei entsteht, sind stahlharte Chansons und absurde Unterhaltungskunst.
Auf der Suche nach dem richtigen Leben im falschen offenbaren sich zwei Möglichkeiten: Pessimismus oder Hoffnung. Sedlmeirs optimistische Tendenzen sind deutlich spürbar, er bleibt auf herzerwärmende Art zynisch, präsent und echt.
Er will bis in die Herzen der Menschen fahren. Sein Motorrad ist der Rock’n’Roll.

 Auf der Bühne wird dem musikalisch-performativen Ausdruck ein visuelles Element hinzugefügt: Film- und Bildprojektionen assoziieren frei die dargebotenen Inhalte mittels kontrastreicher Schwarzweißbilder und/oder etwa pseudowissenschaftlicher Diagramme.

 

»Der einzige Mann, von dem Elvis noch hätte was lernen können.« VICE

http://sedlmeir-rock.de

 

Eintritt: 15 Euro

Einlass ab 19:30 Uhr

 

 

 

 

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Was bisher geschah:

 

 

»zu guter letzt«


Dia Monopolvortrag No. 65


4. Abend des »Offenen Projektors«, wohlwollend kommentiert von Fredder Wanoth

 

Eingeladen sind alle, die ihre Dias noch nicht digitalisiert haben und sie nochmal Durchleuchtungsfans vorführen wollen. Pro Teilnehmer maximal ein Magazin!


Samstag, 27. Januar 2024 um 19 Uhr

 

 

 

 

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»DJ-ing«

 

 »Pop Goes The Brain«

– ein Leichentrunk für die Toten des

Pop-Jahrgangs 2023

 

 Seit Jahren hat BR-Radio-Persona Karl Bruckmaier zum Jahreswechsel die verblichenen Stars und One-Hit-Wonders eines Jahrgangs nochmals aus ihren Grüften geholt, auf dass sie noch ein letztes Mal einen Höllenlärm vollführen. Doch nun ist Bruckmaier dank Verrentung selbst schon mit einem Sargdeckel in der Hand gesichtet worden und vorbei sind die knappen, aber enzyklopädischen zwei Stunden Verwesungs-Pop im Radio. Dafür kann man dem grimmen Pop-Reaper nun leibhaftig begegnen, in Gesellschaft seines fränkischen Boandlkramers Matthias Egersdörfer: eine wahre Séance der notorisch Überlebenden. Mit Plattenspieler und Spotify-Account ausgestattet, wird in Zukunft live und vor geneigtem Publikum die Tradition der akustischen Rundumbestattung weitergeführt, demnächst auch in diesem Theater …

Seien Sie mit dabei – bevor es zu spät ist!

 

Dienstag, 9. Januar 2024, 20 Uhr

Eintritt: 15,00 €

 

 

 

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