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DIE TERMINE

  

 

10. März 2019

Sonntag, 17 Uhr 

Ausstellungseröffnung

»The Hu«

Rudi Hurzlmeier,
Julian Hurzlmeier,

Leonhard Hurzlmeier

 

 

 

18. März

Montag, 20 Uhr

Lesung mit Karol Sidon

»Traum von meinem Vater« 

 

 

 

24. März

Sonntag, 19 Uhr

Konzert

Rehan Seyed Trio 

»Von Django bis Tango«

 

 

 

30. März

Samstag, 19.30 Uhr

Zu guter Letzt No. 47

»Die allerletzten Bilder«  

 

 

 

DER KATALOG

 

2018: 20 Jahre Bernsteinzimmer..
Die Zweite Dekade liegt als wunderbarer Almanach in der Galerie bereit.. 

ALLE FOLGEN

 

Ausstellung

 

»The Hu«

Rudi Hurzlmeier, Julian Hurzlmeier, Leonhard Hurzlmeier

 

Ausstellungseröffnung Sonntag, 10. März 2019 um 17.00 Uhr

 

 

The Hu ist eine neue Form der Künstlerdynastie, die nicht nur einen Älteren und einen Jüngeren, sondern auch einen Mittleren zu bieten hat. Die Bilder der drei, in der Ausprägung ihrer jeweiligen Kunst ganz unterschiedlichen Maler, eint Originalität und das lustvolle Unterwandern von Konventionen.

 

Rudi Hurzlmeier, genannt der Ältere ist Autodidakt, Cartoonist, Autor und einer der wichtigsten Protagonisten und Mitbegründer der Komischen Kunst. Die sehr gegenständlichen Bilder und Zeichnungen mit Hang zum Hintersinnig-Absurden, lassen ihn als romantisch-komischen Surrealisten erkennen. 

(*1952) seit 20 Jahren ist er ständiger Mitarbeiter des Satiremagazins Titanic, er veröffentlichte bislang über 40 Bücher und ist als Gastdozent der Sommerakademie für Komische Kunst in Kassel aktiv. Er war zwei mal Gewinner des Deutschen Karikaturenpreises.

 

Julian Hurzlmeier, Künstlername Julina Rosl, ist der besagte Mittlere und erweist sich als Meister der Art Brut in Verbindung mit naivem Pop. Er malt gegenständlich. Er bildet  Menschen, Landschaften und Gegenstände ab, verändert sie aber und kombiniert sie mit neuen Namen. Seine Filzstiftzeichnungen sind farblich virtuos, grotesk und abgründig zugleich. Er ist ein wahrer Meister in der Kombination von Farben. 

(*1980) Er wurde mit Trisomie 21 geboren und lebt  in einer antroposophischen Lebensgemeinschaft. Seit 2010 ist er leidenschaftliches Mitglied einer orientalischen Bauchtanzgruppe.

 

Leonhard Hurzlmeier, der Jüngere, seine Gemälde gehen ins Abstrakt-Geometrische, also das absolute Gegenteil zu Vater und Bruder. Eine Besonderheit seiner Bilder ist die geometrische Präzision. Die Bilder sind flächig abstrakt. Die geometrische Strenge wird durch den Farbauftrag gebrochen, dadurch bekommen sie eine eigenwillige Lebendigkeit.

(*1983) Er studierte an der Akademie der Bildenden Künste in München (2011 Diplom als Meisterschüler) und wurde als bester Absolvent seines Jahrgangs mit dem EON Kulturpreis Bayern 2011 ausgezeichnet. Seit 2015 ist er durch die Galerie Rachel Uffner in New York vertreten.

 

 

Dauer der Ausstellung: Sonntag, 10. März bis Sonntag, 7. April 2019

 

Öffnungszeiten: Samstag und Sonntag 15 Uhr bis 19 Uhr

 

 

 

 

 

 

 

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Foto: Marek Bonda
Foto: Marek Bonda

 

 

Lesung mit Karol Sidon

 »Traum von meinem Vater«

 

Montag 18. März um 20 Uhr

 

Karol Sidon schrieb dieses autobiographische Buch in den sechziger Jahren. Er erinnert sich an sein Aufwachsen im Prag der Nachkriegszeit und versucht, das Bild seines Vaters heraufzubeschwören, der im KZ Theresienstadt umgebracht wurde. Nach Maxim Billers Urteil ein »direktes, unkitschiges und ziemlich geniales Buch«, das erstmals in deutscher Übersetzung vom Nürnberger Autor Elmar Tannert vorliegt. Ein ebenso melancholisch zartes wie lakonisch humorvolles Stück Literatur, das in seiner ungeschliffenen, zuweilen auch wunderbar böhmischen Art Vergleichbares sucht.

 

 

Sidon, 1942 in Prag geboren, studierte an der dortigen Film- und Fernsehakademie und arbeitete anschließend u. a. als Hörspielautor und Dramaturg. In den Sechzigerjahren trat er erstmals als Schriftsteller in Erscheinung. Er ist Unterzeichner der Charta 77 und war während des Kommunismus im Widerstand aktiv. 1978 konvertierte er zum Judentum. 1983 ging er nach Westdeutschland, um in Heidelberg Judaistik zu studieren. Anfang der Neunzigerjahre kehrte Sidon nach Tschechien zurück. Ab 1992 war er Oberrabbiner von Prag, jetzt ist er tschechischer Landesoberrabbiner.

 

 

Eintritt: 10,- Euro

 

 

 

 

 

 

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Copyright: Die Musiker
Copyright: Die Musiker

 

 Konzert

Rehan Seyed Trio »Von Django bis Tango« 

 

Sonntag, 24. März 2019 um 19.00 Uhr

 

Hyun-Bin-Park, Gitarre – Simon Ort, Bass – Rehan Seyed, Gitarre

 

Die Musiker sind Meister Ihres Fachs und fühlen sich im traditionellen Jazz, im Gypsy Jazz, sowie auch im Latin Jazz zu Hause. Das Trio bringt sein ganzes Können und seine Improvisationskunst ein. Die daraus entstehende Spielfreude und Spontaneität ist ein Vergnügen für das Publikum. Virtuos – leidenschaftlich – originell.

 

 

Eintritt: 8,- Euro

 

 

 

 

 

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»Zu guter Letzt« Dia-Monopolvortrag No. 47

»Die allerletzten Bilder«

 

Samstag, 30. März 2019 um 19.30 Uhr

 

Fotografien von Orten, an die ich mich beim besten Willen selbst nicht mehr erinnern kann. (Fredder Wanoth) 

Lustiges Ratespiel für die Zuschauer.

 

 

 

 

 

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