Demnächst bei uns:
Ausstellung
PeterLicht
»Utopische Piloten«
Vernissage am Sonntag, 21. Juni 2026, 17 Uhr
Das Bernsteinzimmer freut sich sehr, erstmals die Zeichnungen des Kölner Universalkünstlers PeterLicht in einer Ausstellung zu präsentieren.
Viele von PeterLichts Büchern sind mit seinen Zeichnungen illustriert. Sie sind von einer fröhlichen Poesie und Leichtigkeit; mit nur wenigen Strichen gelingt es ihm, ein ganzes Universum an zauberhaften kleinen Erzählungen auf Papier zu bannen. Wie auch in seiner Musik und Lyrik erzählt PeterLicht in seinen Zeichnungen seltsam vertraut anmutende skurrile Szenen und bildgewordene Lyrik.
– »Die Welt ist ein Blatt und das Mind ein Stift.« –
PeterLichts Werke überschreiten bewusst die Grenzen einzelner Kunstformen: Songs werden zu literarischen Texten, Theaterstücke zu musikalischen Performances und Essays zu poetischen Gesellschaftsbeobachtungen. Dabei beschäftigt sich PeterLicht mit Themen wie Konsum, Kapitalismus, Alltag, Einsamkeit und der Suche nach Sinn in der modernen Welt. Er verbindet Popkultur mit Philosophie, Humor mit Melancholie und Kritik mit poetischer Leichtigkeit.
Dauer der Ausstellung: 21. Juni bis 2. August 2026
Geöffnet samstags und sonntags jeweils von 15 bis 19 Uhr
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Lyriklesung mit Musik
Frieda Hermann, Tessa Korber, Elmar Tannert:
»Träume und andere Tatsachen«
Donnerstag, 25. Juni 2026, 19 Uhr
Frieda Hermann und Tessa Korber lesen
Poetisches und Prosaisches -
vom Himmel am Montagmorgen und vom
gescheiterten Weltfrieden auf dem Dachboden,
von Regenhäusern, Rosenzweigherzen und noch mehr.
Musikalisch umrahmt von Elmar Tannert (E-Baß, Kalimba),
der auch das ein oder andere Gedicht beisteuert.
Einlass ab 18 Uhr 30
Eintritt: 12,00 €
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»zu guter letzt«
Dia-Monopolvortrag
No. 81
Samstag, 27. Juni 2026, 19 Uhr
»Eine Nacht in Venedig« (1994, Kodachrome) mit Umtrunk auf der Terrasse
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Buchpräsentation mit Musik und bůhmischem Bier
Titelillustration: Fredder Wanoth
Freitag, 10. Juli 2026, 20 Uhr
Elmar Tannert liest aus seinem neu erschienenen böhmisch-bayerischen Grenzlandroman, in dem kriminalistische Ermittlungen und familiäre Spurensuche einander überkreuzen. Gemeinsam mit Irma Stolz (Querflöte, Gesang) macht er Musik dazu.
Und damit nicht genug - auch edles Faßbier von der Brauerei Bizon (Čižice bei Pilsen) wird ausgeschenkt, begleitet von böhmischem Imbiß.
Einlass ab 19 Uhr 30
Eintritt: 12,00 €
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Lesung und Lieder
PeterLicht
»Wir werden alle ganz schön viel ausgehalten haben müssen«
Foto © Albrecht Fuchs
Donnerstag, 16. Juli 2026, 20 Uhr
Deutschlands vielleicht dienstältester, in jedem Fall kunstvollster Kapitalismuskritiker ist zurück. Egal ob vom Sonnendeck, mit Beton und Ibuprofen, als Lob der Realität – PeterLicht stellt sich den Zumutungen des täglichen Lebens, der grundsätzlichen Unokayheit der Welt, den Mini-Katastrophen und den Mega-Details. Wie werden wir das alle eigentlich ausgehalten haben können? Nur mit diesem Buch.
Warum blinkt eigentlich nachts im Bad die elektrische Zahnbürste, was will sie uns damit sagen? Welche regionalen Unterschiede im Anranzungsverhalten zwischen Männern und Frauen muss man beachten?
Wie soll man aus all dem noch schlau werden? Na, zum Beispiel durch eine Welterklärungsmaschine. So etwas, etwas ganz ähnliches, vielleicht auch etwas ganz anderes ist das neue Buch von PeterLicht: ein Begleiter für die unglaublichen kleinen und großen Zumutungen des Alltags. Ein Buch über das untrügliche Gefühl, dass hier einfach irgendetwas so nicht stimmen kann.
Denn das hieße ja, dass die ganze Welt ein total verrückter Haufen ohne jeden Zusammenhang wäre.
Und wie könnten wir in so einer Welt leben?
Wir können. Dank PeterLicht.
Einlass 19 Uhr 30
Beginn 20 Uhr
Eintritt: 20 Euro
Kartenvorverkauf ausschließlich
oder
den untenstehenden QR-Code
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»zu guter letzt«
Dia-Monopolvortrag
No. 82
Samstag, 25. Juli 2026, 19 Uhr
Pünktlich zum Ferienbeginn: Die schönsten Urlaubsdias.
Mit Publikumsbeteiligung! (aber bitte nur jeweils nur ein Magazin! Sonst zeigt Onkel Fredi den Urlaub mit seinen Eltern an der Ostsee und in Österreich!)
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Was im Jahr 2026 bisher geschah:
Ausstellung
Daniel Bischoff
»Electrum«
Vernissage am Sonntag, 22. März 2026, 17 Uhr
Das Bernsteinzimmer ist ein eigenwilliger Ausstellungsraum. Existiert es überhaupt? Falls ja, dann unbedingt außerhalb der linearen Zeit.
Wahrscheinlich deshalb schien es mir jedesmal, wenn ich hier eingeladen war, so ganz unmöglich, den geraden Weg zu nehmen, routiniert die aktuellen Malereien sinnreich zu arrangieren und auf eine gelingende Ausstellung zu hoffen. So beugt sich auch diesmal der Raum. So treffen und verknoten sich wieder die Parallelen, sobald das Electrum seine geheimnisvolle Wirkung zeigt.
Schon lange steht im Zentrum meiner künstlerischen Arbeit die Malerei und die Auseinandersetzung mit ihren grundlegenden Mitteln. Die immer neuen Fragen, die in diesem kontinuierlichen Prozess bei mir auftauchen, sind dann auch der Antrieb für mich, diesen Weg, der sicherlich kein Ende hat, immer noch weiter zu verfolgen. Doch gerade dann, wenn keine Frage mehr den Horizont verstellt, schweift mein Blick zur Seite, und unversehens finde ich mich auf interessanten Abwegen im Unterholz wieder. Wundersames gedeiht hier im schattigen Schutzraum und was ich auffinde, sammle ich ein.
Zurück aus dem Dickicht der Möglichkeiten landen dann die mitgebrachten Funde dieser ungeplanten und doch willkommenen Entdeckungsreisen in der bereits gut gefüllten Wunderkammer und betrachten einander mit fragenden Blicken. Und weil die Kammer schon so wohlgefüllt ist, frage ich mich wiederum, was bleiben darf und was zurück muß in die Dickung.
Zur näheren Klärung dieser Fragen konnte ich kürzlich in einem Nebenraum von Annette Oechsners Galerie den von einer eher konzeptuellen Herangehensweise geprägten und von Objekten dominierten Teil dieses Sammelsuriums zu einer kleinen und stark verdichteten Ausstellung zusammenfügen. Die verbliebenen Bildwerke, in denen schamlose Griffe in die Kunstgeschichte, ungelenke Figurationen, überladene Symbolik und etwas abseitige Erzählungen einen fröhlich-verzweifelten Reigen tanzen, waren zum Teil bei den Rundgängen in den Tillystudios sowie in der Doppelausstellung »Bella Figura« mit Axel Gercke im Fürther Stadttheater zu sehen.
Im Bernsteinzimmer geht der Rundtanz weiter.
Dauer der Ausstellung: Sonntag, 22. März bis Sonntag, 3. Mai 2026
Geöffnet samstags und sonntags jeweils von 15 bis 19 Uhr
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»zu guter letzt«
Dia-Monopolvortrag
No. 80
Samstag, 2. Mai 2026, 19 Uhr
»Sozial-Abend«
Wie jeden letzten Samstag im Monat: das Allerletzte von und mit Fredder Wanoth. Dias, Salzstangen und gute Laune sind mitzubringen. Getränke kosten das Doppelte.
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Konzert
Average Pizza + The Lovebites
Freitag, 24. April 2026, 20 Uhr
Meine Güte, es ist wieder Year of the Horse!
Zum Glück ist der Average Pizza Teig rechtzeitig und zum dritten Mal aus dem Ofen hervorzuholen.
Horse (The Horse Album) heißt das dritte Backwerk des Nürnberger Trios.
Johnny Salami, Timothy Funghi und Ian Pineapple laden ein zur Frischverköstigung des neuen Albums, am 24.04.26 im Bernsteinzimmer Nürnberg. Support von den absolut unschlagbaren LOVEBITES.
Average Pizza bleiben ihren schrammeligen Albernheiten zwischen Punk, Garage, Indie und Country (behaupten manche) treu. Hat immer noch Cheesy Crust, ist immer noch Low Budgie. Bisschen mehr Pferd diesmal.
Bedeutungslos? JA! Kapitalistisch gesehen zum Scheitern verurteilt? Auf jeden Fall!! Aber good fun trotzdem.
Schmecken lassen:
Am Freitag, 24.04.26 um 20:00 im Bernsteinzimmer Nürnberg inkl. THE LOVEBITES!
Einlass ab 19 Uhr 30
Eintritt: 15,00 €
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»zu guter letzt«
Dia-Monopolvortrag
No. 79
Samstag, 28. März 2026, 19 Uhr
»Sozial-Abend«
Wie jeden letzten Samstag im Monat: das Allerletzte von und mit Fredder Wanoth. Dias, Salzstangen und gute Laune sind mitzubringen. Getränke kosten das Doppelte.
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Ausstellung
Paul Schober
»Hollow House«
Vernissage am Sonntag, 18. Januar 2026, 17 Uhr
Paul Schober wurde 1998 in Hersbruck geboren und studierte bis 2024 an der AdBK Nürnberg.
Als Pfleger in der Notaufnahme Fürth während der Corona-Zeit sammelte er prägende Eindrücke, die ihm als Inspiration für die gezeigten Arbeiten dienten. Aus diesen Erfahrungen entwickelte sich das Interesse, digitale Spielwelten als künstlerisches Feld zu erforschen – insbesondere deren Bildsprachen handwerklich zu fassen, zu transformieren und weiterzuentwickeln.
Die Ausstellung bewegt sich thematisch zwischen diesen beiden Polen: den Erfahrungen aus dem Krankenhausalltag und der künstlerischen Auseinandersetzung mit digitalen Welten. Zum einen werden Abbildungen gezeigt, die den Arbeitsalltag in der Notaufnahme reflektieren. Zum anderen stehen Arbeiten zu dem Videospiel »Órlaith’s Wake« im Mittelpunkt, das in Zusammenarbeit mit dem ehemaligen Designstudenten Thai Ha entwickelt wird. Diese kollaborative Arbeit entwickelte sich zu einem kreativen Schlagabtausch, in dem Kunst und Spielgestaltung einander gegenseitig beeinflussten.
»Hollow House« thematisiert die Überlagerung von realen und fiktionalen Räumen einer Arztpraxis, inspiriert von expressionistischen Filmen wie »Opium«, und untersucht künstlerische wie digitale Narrative rund um Heilung, Sucht und Erinnerung im Kontext von Klinik und Computerspielwelt.
Zur Eröffnung spricht Ludwig Hanisch.
Wir freuen uns auf Besucherinnen und Besucher, Spieletester und Spieletesterinnen!
Dauer der Ausstellung: Sonntag, 18. Januar bis Sonntag, 1. März 2026
Geöffnet samstags und sonntags jeweils von 15 bis 19 Uhr
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»zu guter letzt«
Dia-Monopolvortrag
No. 78
Samstag, 31. Januar 2026, 19 Uhr
»Abend des offenen Projektors«
Jeder, der noch aufregende Diapositive aus seiner Jugend im Keller hortet, ist freundlichst eingeladen, diese bei uns zu zeigen. Aber bitte nur maximal ein Magazin pro Person!
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Kabarett-Preview
Egersdörfer, Schulz, Müller:
»Worte, die das Herz berühren«
Donnerstag, 22. Januar 2026, 20 Uhr
Carmen hat vor einigen Monaten beschlossen, als Hikikomori zu leben. Der Egersdörfer hat zuerst geglaubt, dass sie sich einen
schlimmen Schnupfen zugezogen habe, weil er wieder nur halb zugehört hat. Aber es handelt sich hier weder um eine Infektionskrankheit, noch um eine Methode, Selbstmord zu begehen, indem man sich
einen Dolch in den Bauch steckt.
Als Hikikomori werden in Japan Menschen bezeichnet, die sich nahezu komplett von der Welt abwenden und als Einsiedler nur noch in den eigenen vier Wänden existieren.
Höchstwahrscheinlich ist der Egersdörfer daran schuld, dass es mit der Carmen soweit gekommen ist. Auch dem Nachbarn Rene Eichhorn hat der Egersdörfer so schwer zugesetzt, dass dieser sich in
therapeutische Behandlung begeben musste. Absicht war das natürlich keine. Aber der Egersdörfer wäre nicht der Egersdörfer, wenn er die neuen Lebensumstände nicht humorvoll für sich nutzen
könnte.
Gemeinsam tanzen der cholerische Egers, der quietschvergnügte Nachbar und die bibelfeste Carmen auf einem Minenfeld des schwarzen Humors. Der Zuschauer erlebt an diesem
Abend unter anderem eine lustige Teufelsaustreibung, feministischen Biedermeier,
brandaktuelle Witze über Testosteron und einen Blick hinter die Kulissen von reichlich
übergeschnappten Food-Bloggern.
Von und mit: Matthias Egersdörfer, Andy Maurice Mueller und Claudia Schulz
Regie: André Studt, Kamera/Schnitt: Martin Fürbringer
Eintritt: 15 €
Einlass 19.30 Uhr
Foto: Stephan Minx
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DJ-ing
Karl Bruckmaier
»Der Letzte macht das Licht aus«
Donnerstag, 8. Januar 2026, 20 Uhr
Sind jetzt bald mal alle hin und hinüber? Schaut nicht so aus. Dort drüben steht Karl Bruckmaier, Radiorentner und Popjournalist, mit seinem medialen Spaten in der Hand (aka Spotify-Account auf dem Handy), und hat wieder einige hundert Musikleichen ausgegraben, die das Jahr 2025 nicht überlebt haben: Brian Wilson, Marianne Faithfull, Garth Hudson … ach, und wer war gleich wieder Zubeen Garg? Der etwas modrige Duft vergangener Musikherrlichkeit verweht freilich, wenn man diese Kakophonie des tönenden Grauens miterlebt: Vor dem grimmen Reaper sind alle gleich, ob Bollywoodstar oder Rockabillyhengst. Beten wir also für denjenigen/diejenige, die den werten Verstorbenen Jahrgang ʼ25 als erstes nachfolgen wird. Und der Letzte macht das Licht aus …
Einlass 19 Uhr 30
Eintritt 15 Euro
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Lesung
Ella Carina Werner
»Der Hahn erläutert unentwegt/
der Henne, wie man Eier legt«
Sonntag, 11. Januar 2026, 19 Uhr
Warum haben Schlangen eigentlich keine Arme?
Damit sie keine Care-Arbeit machen müssen.
Ella Carina Werner liest Gedichte:
gereimte, hochkomische „feministische Tiergedichte“,
die vor selbstbewussten, schwer empowerten Weibchen nur so wimmeln.
Außerdem präsentiert die gefeierte Satirikerin und Titanic-Mitherausgeberin jede Menge alltagsnahe und zugleich komplett wunderliche Geschichten aus ihrem Leben als Frau, Mutter und Salonlöwin. Die Themenpalette reicht von Abstürzen beim örtlichen Whiskey-Tasting über zweifelhafte Nachtzug-Bekanntschaften bis hin zu unterirdischen Flirts auf der Reeperbahn.
"Ich kann weder mit Gedichten, noch mit Tieren etwas anfangen.
Ella Carina Werner hat mit diesem Buch meine Angst vor beidem geheilt."
Giulia Becker
Einlass 18:30 Uhr
Eintritt 15 Euro
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