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DIE TERMINE

  

 

25. Mai

Samstag, 19.30 Uhr

Zu guter Letzt No. 49

»TBA« 

 

 

18. Juni 

Dienstag, 20 Uhr 

Konzert

 

yosai – Indiejazz

 

 

 

29. Juni

Samstag, 19.30 Uhr

Zu guter Letzt No. 50

»Früher... später... 1987?« 

 

 

 

30. Juni 

Sonntag, 17 Uhr 

Ausstellungseröffnung

Anna Bittersohl 

»wandering through the shadows of time«

 

 

 

 

DER KATALOG

 

2018: 20 Jahre Bernsteinzimmer..
Die Zweite Dekade liegt als wunderbarer Almanach in der Galerie bereit.. 

ALLE FOLGEN

 

Ausstellung

 

»Die Meister*innen des Kleinen Formats«

 

Ausstellungseröffnung Sonntag, 5. Mai 2019 um 17.00 Uhr

 

 

Liebe Freunde und Freundinnen der Lesebrille!

 

Nürnberg! Die Stadt des Kinderspielzeugs, der winzigen Bratwürste und der Meistersinger und Meistermaler*innen. 

Hier ein absolut fundierter Beitrag zur Kulturhauptstadt-Bewerbung: 

48 Teilnehmer*innen zeigen ihr Bestes und Kleinstes im Format von maximal DIN A6 im kleinsten Bernsteinzimmer der Welt. Eine Fundgrube für den hängewandbegrenzten Kunstsammler!  

 

Peter Angermann, Winfried Baumann, Reiner Bergmann, Anna Bien, Anna Bittersohl, Karin Blum, Jan Bräumer, André Debus, Matthias Egersdörfer, Cornelia Effner, Peter Engel, Martin Fürbringer, Václav Gatarik, Jan Gemeinhardt, Hans Grasser, Fatma Güdü, Leonhard Hurzlmeier, Rudi Hurzlmeier, Anke Hellmich, Franz Janetzko, Kai Klahre, Cris Koch, Peter Kunz, Roger Libesch, Thomas Lunz, Linda Männel, Meike Männel, Berny Meyer, Anders Möhl, Birgit Nadrau, Uschi Neuwert, Matthias Otto, Detlef Paulig, Gerlinde Pistner, Eva von Platen, Dan Reeder, R. Egenschirm, Christian Rösner, Wolf Sakowski, Harri Schemm, Renate Sellesnick, Andrea Sohler, Bastian Spiegel, Susanne Stiegeler, Christa Varadi, Verena Waffek, Fredder Wanoth, Reiner Zitta 

 

Dauer der Ausstellung: Sonntag, 5. Mai bis Sonntag, 2. Juni 2019

 

Öffnungszeiten: Samstag und Sonntag 15 Uhr bis 19 Uhr

 

 

 

 

 

 

 

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»Zu guter Letzt« Dia-Monopolvortrag No. 49

 

 

... und nicht vergessen: 

Jeder letzte Samstag im Monat

ist Diamonopolvortragsabend! 

 

 

Auch der 25. Mai um 19.30 Uhr!

 

 

 

 

 

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Konzert

 

Yosai – Indiejazz

 

 

Dienstag, 18. Juni 2019 um 20 Uhr

 

 

»yosai macht die schönste Musik der Welt« zu sagen, ist natürlich maßlos übertrieben. Aber ganz falsch ist es nicht. Was die vier jungen Musiker aus der alten Industriestadt Leipzig musikalisch hervorbringen, geht unter die Haut. Popsongs voller Melancholie und düstere Soundgewitter verbeugen sich tief voreinander und schaffen eine unglaubliche, musikalische Weite. 

Die zutiefst melancholischen Melodien werden von Saxophon und Gitarre kunstvoll in einen Klangteppich aus Indierock, Country und Jazz eingewoben. Bass und Schlagzeug sind mal in tanzbaren Beats, mal in diffusen, postrockig anmutenden Klängen verschlungen und verwandeln die Melancholie in Sehnsucht.

 

 

Simon Schorndanner (Gankino Circus) – Tenorsaxophon, Klarinette

Steffi Narr – Gitarre

Noah Punkt – E-Bass

Clemens Litschko – Schlagzeug

 

 

Eintritt: 8 Euro

 

 

 

 

 

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»Zu guter Letzt« 

Dia-Monopolvortrag No. 50

 

Früher... später... 1987?

 

 

Samstag, 29. Juni 2019 um 19.30 Uhr

 

Fredder Wanoth kramt in den hintersten Magazinen seines aufgelassenen Jugendzimmers und frönt einer merkwürdigen Leidenschaft: der Eisenbahnphotographie! (wenn er lebendig von seiner Balkan-Reise zurückkommt)

 

 

 

 

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Ausstellung

 

Anna Bittersohl

»wandering through the shadows of time«

 

 

 

Ausstellungseröffnung Sonntag, 30. Juni 2019 um 17 Uhr

 

 

Heimweh, Nostalghia, muss man verstehen, dann kann man es lieben. Und Nostalghia hat man nicht nur nach Orten oder Personen, es ist vielmehr eine Haltung dem Leben gegenüber.

 

In der Ausstellung »wandering through the shadows of time« nimmt uns die Malerin Anna Bittersohl mit auf einem Weg zu verschiedensten Punkten des Wandels in Ihrem Leben. Wie an einer Pinnwand für schlechte Verbrecherfilme bringt sie dafür unterschiedlichste Aspekte der Veränderung in Form von Installation, Film und Malerei miteinander ins Gespräch und verwebt sie schonungslos miteinander im Raum, um sie einer neuen Ordnung zuzuführen. Auf diese Art jedweden zeitlichen und räumlichen Zusammenhangs enthoben, bleibt eine Analyse über die genauen Umstände im Verborgenen und somit eine Wertung des Ist-Zustands außer Reichweite.

Am Ende kreist alles nur um dieses Gefühl, das wir verspüren, wenn uns plötzlich etwas fehlt. Jenes Ziehen im Bauch, das indifferente Gefühl etwas vergessen oder verloren zu haben, welches nach Meinung der Künstlerin dem Zustand des Verliebtseins sehr nahe ist. Die Zeit bleibt stehen, vergeht rückwärts, der Blick verengt sich auf ein sehr kleines Sichtfeld und wir verlieren die Fähigkeit zu sagen, was wirklich ist und was nicht, geschweige denn, dass wir wüssten, was das eigentlich bedeutet. Kontrollverlust, Rausch, auf wundersame Weise aus der Realität geworfen.

Wenn man es also schafft, so die These, die Nähe dieser beiden so ambivalenten Zustände zu verstehen und damit fähig wird, das Eine auch stets als das Andere zu begreifen, dann kann sich der Blick auf die einzelnen Dinge wieder weiten. Nichts wurde vergessen und alles was geht, schafft Platz für Neues. Der Boden auf dem wir laufen mag ein anderer sein, aber der Weg der hinter uns liegt wird immer derselbe bleiben.

 

»wandering through the shadows of  time« ist eine sehr persönliche Einladung auf einen Spaziergang durch die Zeit und eine Liebeserklärung an den natürlichen Wandel der Dinge.

 

 

Anna Bittersohl wurde 1982 in Dachau geboren und hat 2003-2009 an der AdBK Nürnberg in der Klasse für Freie Malerei bei Ralph Fleck studiert. Seit 2016 lebt und arbeitet sie in Leipzig.

 

 

 

 

Dauer der Ausstellung: Sonntag, 30. Juni bis Sonntag, 28. Juli 2019

Öffnungszeiten: Samstag und Sonntag 15 bis 19 Uhr

 

 

 

 

 

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