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TERMINE

 

14. Oktober 2017

Eröffnung in der Katana: 

Samstag, um 19 Uhr

Ausstellung

Philipp Moll »… und schubst mir keine Häuser um …«

 

15. Oktober 2017

Eröffnung im Bernsteinzimmer: Sonntag, um 17 Uhr

Ausstellung

Philipp Moll »… und schubst mir keine Häuser um …«

 

 

 

26. Oktober

Donnerstag, um 20 Uhr

Konzert

Johanna Moll & das Wunderkind

 

 

 

28. Oktober

Samstag, 19.30 Uhr

Zu guter Letzt

Fredder Wanoth

»Dort wo der Franke an den Ober pfalzt«

 

 

4. November

Samstag, um 20 Uhr

Konzert

Martin Staeffler

 

 

8. November

Mittwoch, um 20 Uhr

Konzert

Fast zu Fürth

 

 

ALLE FOLGEN

Lesung

»Ein literarisches Quartett im Bernsteinzimmer« 
Sonntag, 18. Dezember 2016 um 17.00 Uhr

Die Erfolgsautoren des Bernsteinzimmers, Fuchs, Möhl, Tannert & Wanoth, lesen das Beste aus ihren erfolgreichsten Werken des Jahres 2016. Mit Unterhaltungsblock, Überraschung & Lebkuchen! Eintritt frei - Autogrammstunde garantiert!

 

 

Foto: Det Paulig
Foto: Det Paulig

 

Konzert

The GoHo Hobos

Samstag, 17. Dezember 2016 um 20.00 Uhr

 

The GoHo Hobos gründeten sich in Gostenhof (GoHo) / Nürnberg. Im Seesack steckt eine Mischung aus bizarrem Humor, traditionellem Liedgut, Americana, Country und Folksong. Sie proben selten und sind unberechenbar. Ihre Instrumente sind verstimmt und ihre Laune ist gut. Ihre Lieder kennt jeder, ihre Versionen sind unerhört. Unwiderstehlich. Ein Sakrileg. Je nach Anlass geraten ihre Konzerte zu Gottesdiensten oder zu schwarzen Messen. Beides jedoch mit einer lächelnden Nelke am verbeulten Hut.

 

 

 

Ausstellung

Tessa Wolkersdorfer »myscapes«

Ausstellungseröffnung: Sonntag, 27. November 2016 um 17.00 Uhr

 

Tessa Wolkersdorfer vereint in ihren surrealistischen Bildwelten Objekte unserer alltäglich designten und gebauten Umgebung mit wildwachsenden Landschaftselementen und abstrakten Farbräumen. In unserem heutigen High-Tech- und Designuniversum, in dem die Natur oft ausgesperrt wird, werden diese höchst gegensätzlich anmutenden Komponenten virtuos auf der Leinwand zusammenkomponiert. Sie eröffnen so einen grenzenlos erscheinenden, atmosphärischen Bildraum, in dem alles möglich scheint und in dem trotz des hohen erzählerischen Potentials alles geheimnisvoll bleibt.

 

Dauer der Ausstellung: Sonntag, 27. November bis Sonntag, 18. Dezember

Öffnungszeiten: Samstag und Sonntag 15.00 bis 19.00 Uhr

 

 

»Zu guter Letzt« Dia Monopolvortrag No. 26
»Am Ende der Welt«

Samstag, 26. November 2016

Ob thüringische Fabriken oder Vulkanberge, Fredder Wanoth ist ein Meister der Depressionsfotografie. Wohlige Schauer inklusive. Schnaps gibt´s gegen Aufpreis!

Beginn 19.30 Uhr

 

 

Projektionsvortrag
»Ähnlichkeiten auf dem Prüfstand«

Samstag, 12. November 2016

 

Ein digitaler Projektionsvortrag verschiedene ehemalige k.-u.-k.-Städte des Westbalkans behandelnd: Ljubljana, Zagreb, Maribor, Sarajevo und Graz.

Von und mit Theobald Fuchs. Beginn 20.00 Uhr, Eintritt: € 6,-

 

 

»Zu guter Letzt«

»30 Jahre notorische Analogphotographie«

Samstag, 29. Oktober 2016

 

Es gibt etwas zu feiern: den 25. Jubiläums-Dia Monopolvortrag!
Fredder Wanoth schöpft wieder aus den unendlichen Weiten seines Archivs.

Beginn: 19.30 Uhr

 

 

 

Ausstellungsprojekt

 »Holy Queers & Tricky Myths –

vom Schein der falschen Heiligen«

 

Florian Aschka, Wilhelm Binder, Georg Klüver-Pfandtner, Larissa Kopp,

Berivan Sayici, Miroslava Svolikova


Ausstellungseröffnung: Sonntag, 23. Oktober 2016 um 17.00 Uhr

 

Das Ausstellungsprojekt entwickelt queere und feministische Positionen, die sich inhaltlich auf Schöpfungsmythen, deren Potential und (De-)Konstruktion beziehen. Der von den in Wien lebenden Künstler*innen geöffnete Raum offenbart scheinbare Mythen des Alltags und liefert heterogene – queere – Interpretationen historischer und aktueller Stoffe anhand von inszenierten Fotos, Videos, Objekten und Performances.
Um mit der klassischen Werkpräsentation zu brechen, öffnet das in Wien berühmt-berüchtigte Hotel Butterfly seine temporären Pforten am Abend der Vernissage. Die Gäste werden in gewohnt strenger und fürsorglicher Art von den Direktorinnen des Hotels empfangen.

 

Zur Eröffnung spricht die bundesweit bekannte und renommierte

Nürnberger Aktivistin Eve Massacre.

 

 

Das Programm:


Sonntag, 23. Oktober zur Ausstellungseröffnung
17.00 Uhr Vernissage mit dem Künstlerkollektiv Hotel Butterfly und Special Guest DJ Pig #1 & Lesung Miroslava Svolikova

 

Dienstag, 25. Oktober
16.00 Uhr Workshop mit Wilhelm Binder
18.00 Uhr Lesung Miroslava Svolikova
19.00 Uhr Performance BerivanSayici

 

Mittwoch, 26. Oktober
11.00 Uhr Frühstück – Performance – Selfie-Hölle
»Hello Halo & Good Bye Heiligenschein, Porridge« mit Opfertisch, Altar und live Heiligsprechung

 

Dauer der Ausstellung: Sonntag, 23. Oktober bis Sonntag, 20. November 2016

 

 

Das Projekt wird unterstützt von

Ausstellung

Fatma Güdü und Sylvia Pásztor O - K - <o> - K – O

Sonntag, 18. September bis Sonntag, 16. Oktober 2016
Mensch und Tier sind in ihrem Sein und Handeln Spiegel der Welt. Als Kreaturen wandeln wir und sie in dem unbestimmbaren Sein – der Existenz. Im Bild kann sich die Kreatur als Kreatur zeigen und stellen; es entsteht ein Kreis von Begleitern, die sich sehen und beschreiben.Verbunden in alter Freundschaft treffen bei Fatma Güdü und Sylvia Pásztor Bilderwelten aufeinander, die im Wechselspiel zwischen Ähnlichkeit und Fremde große Spannung aufbauen. Von Angesicht zu Angesicht.
Ausstellungseröffnung: Sonntag, 18. September 2016 um 17.00 Uhr
Öffnungszeiten: Samstag und Sonntag 15.00 Uhr bis 19.00 Uhr

 

 

»Zu guter Letzt« Dia-Monopolvortrag No. 24
»81 Tage in Antalya – kein Badeurlaub«

 Samstag, 24. September 2016

 

Fredder Wanoth lebte 2004 drei Monate lang als Gastkünstler in Nürnbergs Partnerstadt Antalya.
Dort entstand ein facettenreiches Porträt der Stadtstruktur und ein Einblick in die türkische Alltagswelt zu dieser Zeit.
Beginn: 19.30 Uhr

 

 

Vor-Lesung

»Die Hauck & Bauer-Lichtbildshow«

Mittwoch, 21. September 2016

 

Legendenumwogt, anmutig-krass, irrsinnsträchtig, pyramidal: Elias Hauck & Dominik Bauer - die siamesischen Zwillinge des vorgelesenen Bilderscherzes, die punktgenaue Speerspitze der feingeistigen Blödelei, das lustigste Duo seit Harold & Maude machen Station im
Bernsteinzimmer zu Nürnberg.Wir werden sie auf unserer Leinwand Cartoons vortanzen lassen, bis der letzte Anwesende japsend vom Stuhl gefallen ist –Yes! Ein echter »darf-man-unmöglich-verpassen-Abend«!

Beginn 20.00 Uhr, Einlass 19.00 Uhr, Eintritt 5,- Euro

 

 

Ausstellung

Peter Kunz - Kollodonist
Sonntag, 3. Juli bis Sonntag, 7. August 2016

 

Die Nasskollodium-Technik war von den 1850ern bis in die 1870er-Jahre das wichtigste fotografische Verfahren. Ein faszinierender, alchemistischer, fast schon archaischer Prozess. In diese Zeit fällt die erste Blüte der Fotografie, verbunden mit großen frühen Fotokünstlern wie Nadar, Étienne Carjat, Julie Margaret Cameron, Gustave Le Gray oder Timothy O’Sullivan.
 Peter Kunz bedient sich dieser sehr handwerklichen und qualitativ beeindruckenden Technik – allerdings ohne Nostalgie: »Das Kollodium ist eine gefährliche Poesiemaschine. In seinen Anlagen stecken sowohl piktorialistischer Kitsch als auch ein ganz brutaler Hyperrealismus.«
Wie der Name Nasskollodium oder Nassplatte andeutet, müssen bei diesem Verfahren die lichtempfindlichen Platten unmittelbar vor der Aufnahme frisch gegossen, sensibilisiert, noch feucht belichtet und sofort entwickelt werden. Der reisende Fotograf hatte dazu immer einen Wagen oder ein Laborzelt dabei. Das Polaroid des 19. Jahrhunderts – aus dem latenten Abbild der Wirklichkeit entsteht am gleichen Ort und unmittelbar ein Foto-Objekt.

Für die Dauer der Ausstellung wird das Bernsteinzimmer zum fotografischen Atelier und Labor. Dabei entsteht eine Topographie des Ortes im Radius der Vertrocknungsgrenze der nassen Platten.
Ausstellungseröffnung am Sonntag, 3. Juli 2016 um 17.00 Uhr
Es spricht Christoph Schaden

 

Radio-Bernstein No. 66
»Nadar-Lesung«
Sonntag, 7. August

 

Nadar (1820 - 1910), mit richtigem Namen Félix Tournachon, war ein Pionier der Photographie. Er war einer der größten Portraitisten der Photogeschichte. Im "Pantheon Nadar" sind alle Berühmtheiten aus Kunst, Musik und Literatur, die Paris zur eigentlichen Hauptstadt des 19. Jahrhunderts gemacht haben, versammelt (Baudelaire, Delacroix, die junge Sarah Bernhardt, Rossini, Courbet, Daumier, Berlioz, Victor Hugo) .
Aber auch erste Luftaufnahmen von Paris vom Ballon aus und Aufnahmen der Pariser Katakomben bei künstlichem Licht gehören zu seinem CEuvre.

Am Ende seines Lebens nimmt Nadar uns in seiner Autobiografie mit auf eine amüsante Zeitreise in die Epoche, als die Fotografie noch ein junges Medium war und sich ohne Luft zu holen permanent neu erfand. Eine Zeit, wo Utopien Wirklichkeit werden und alles möglich scheint. „Man lebte wie in einer heißen Dampfwolke und manchmal fegte ein Sturm durch die brodelnde Atmosphäre.“ schrieb Nadar, der Superstar dieser Ära. 

"Nadar ist der erstaunlichste Ausdruck von Vitalität" (Baudelaire)

 

mit Peter Kunz, Moderation Theobald Fuchs, Beginn um 18.00 Uhr, Eintritt: 6,- Euro

 

 

»Zu guter Letzt«, Dia-Monopolvortrag No.23
»Trunksucht und tote Tiere«

Samstag, 30. Juli 2016


Nach dem Juni-Rausch folgt der Juli-Kater. Fredder Wanoth hat wieder in den Tiefen seines Dia-Archives gewühlt und Abgründiges aus stillgelegten Brauereien, leerstehenden Häusern und verwüsteten Party-Zimmern hervorgezaubert. Beginn um 19.30 Uhr

 

 

 

 

 

Radio Bernstein No. 65
Armin Stingl »Engel im Orbit, Grotesken«
Sonntag, 10. Juli 2016


Radio Bernstein präsentiert ein Werk der Fantasy. Der Autor begreift es als Hommage an die popmythologischen Heldenfiguren seiner 60er-Jahre-Kindheit. Die bildungsbürgerliche Irrelevanz seiner Sujets wird konfrontiert mit der altehrwürdigen Form des Sonetts. Geboren 1961 in Fürth, blickt Stingl auf ein vielfältiges künsterisches Schaffen zurück: literarische Beiträge, Design- und Werbekonzepte, Grafikgestaltung und Bandprojekte. Im Bernsteinzimmer wird er sein literarisches Opus magnum »Engel im Orbit, Grotesken« , das 72 Balladen versammelt, mit allen Raffinessen der Rundfunkkunst zu Gehör bringen.
Beginn 18.00 Uhr, Eintritt: 6,- Euro

 

 

 

»Raus(ch) aufs Land« heißt die Devise!
Das Bernsteinzimmer zu Gast beim Kulturpalast Anwanden

 

Donnerstag 16. bis Sonntag 19. Juni 2016

 

Auf Gut Wolfgangshof wird das Bernsteinzimmer das Verwalterhaus in einen Tempel für Kunst und Kultur verwandeln und dort paradiesische Biere ausschenken. 

 

Nach Anwanden begleiten uns folgende Künstler:

Peter Angermann, Reiner Bergmann, Anna Bittersohl, Jan Bräumer, Christian Dümmler, Cornelia Effner, Martin Fürbringer und Philipp Moll, Vaclav Gatarik, Jan Gemeinhardt, Hans Grasser, Fatma Güdü, Kai Klahre, Roger Libesch, Thomas Lunz, Verena Manz, Anders Möhl, Birgit Nadrau, Kurt Neubauer, Uschi Neuwert, Detlef Paulig, Gerlinde Pistner, Eva von Platen, Dan Reeder, Wolf Sakowski, Harri Schemm, Fredder Wanoth, Rainer Zitta 

 

Des Weiteren folgen die biertrinkfreudigen Autoren mit ihren Buchvorstellungen:

Anders Möhl & Elmar Tannert, Theobald Fuchs, Fredder Wanoth

 

Für fidele Musik sorgen:

Schidl´n Schedl, Goho Hobos

 

Im Ausschank:

Pivovar U Bizona, Brauerei Elch, Brauerei Nikl, Brauerei Griess

 

 Mehr Informationen: www.kulturpalast-anwanden.de

 

 

 

Ausstellung

F.W. Bernstein

Sonntag, 10. April bis Sonntag, 29. Mai

 

»Die schärfsten Kritiker der Elche…« werden vor Ehrfurcht verstummen – denn das Bernsteinzimmer widmet ihrem schärfsten Kritiker, F. W. Bernstein, eine umfassende Ausstellung. Bernstein, Mitbegründer der Neuen Frankfurter Schule, Urgestein der deutschen komischen Kunst und weltweit erster
Professor für Karikatur und Bildgeschichten, feiert mit uns die Volljährigkeit der Galerie, wir mit ihm wiederum den Sieg des Humors über die Langeweile in der Kunst. Unterstützung erhalten wir von Bernsteins langjährigem Weggefährten Eckhard Henscheid, der ein literarisches Hochamt zelebrieren wird. Feiern Sie mit uns und freuen Sie sich auf die Ausstellung:

»…waren früher selber welche«

 

Wir danken ganz herzlich dem Museum für Komische Kunst – caricatura museum frankfurt, das uns zahlreiche Leihgaben zur Verfügung gestellt hat. Wir zeigen auch Blätter, die F. W. Bernstein eigens für die Ausstellung geschickt hat, sowie eine Auswahl gezeichneter, handcolorierter Postkarten.

 

Ausstellungseröffnung am Sonntag, dem 10. April 2016 um 17.00 Uhr

 

*

 

Eckhard Henscheid im Bernsteinzimmer

Lesung bedeutender Schriften, am Ende gar eine Hommage an F. W. Bernstein?

 

Donnerstag, 21. April um 20.00 Uhr

 

 

 

 

Foto: Anja Conrad
Foto: Anja Conrad

 

Konzert

Susie Asado live in Bernstein!

Donnerstag, 12. Mai 2016, Beginn 20.30 Uhr

 

Susie Asado ist keine Person. Susie Asado ist ein Gedicht. Susie Asado ist eine Band.

Das Spiel mit Namen und Begrifflichkeiten, dem Verschmelzen von Literatur und Musik, dem Auflösen von Innen und Außen zeichnet auch »State of Undress« aus:

Das neue Album der Berliner, aufgenommen im binauralen Kunstkopf-Verfahren, transzendiert das titelführende »Entkleiden« in eine einladend bildhafte Reise durch menschliche und zwischenmenschliche Schichten; stets liebevoll trotzig und sperrig. Songwriterin Josepha Conrad weiß um die Macht der Stille, in der sie ihre eindringlich getexteten Geschichten erzählt, als sei man ganz mit ihr allein.

 

 

Foto: Ucieczka z kina wolność, reż. Wojciech Marczewski, 1990 ©SF KADR
Foto: Ucieczka z kina wolność, reż. Wojciech Marczewski, 1990 ©SF KADR

 

Polnischer Filmabend

Ucieczka z kina »Wolność« / Flucht aus dem Kino »Freiheit« (1990)

OmU, Regie: Wojciech Marczewski

Samstag, 7. Mai 2016, 20.00 Uhr  

 

Das Krakauer Haus zu Gast im Bernsteinzimmer, anlässlich der 11. polnischen Filmwoche in Nürnberg.

Eine Fortsetzung der Filmreihe „Die polnischen Klassiker im Bernsteinzimmer“.

Im Kino „Freiheit” feiert ein polnischer Film Premiere. Die Vorstellung wird durch einen höchst ungewöhnlichen Vorfall unterbrochen: Die auf der Leinwand rebellierenden Schauspieler wollen nicht damit fortfahren, unehrliche und abgestumpfte Rollen zu spielen. Sie beginnen, die Zuschauer in private Gespräche zu verwickeln. Regierungsvertreter versuchen, die komplexe und aus dem Ruder laufende Situation wieder unter Kontrolle zu bringen... Die Satire auf die Zensur vergangener Jahrzehnte ist ein wichtiges Zeugnis des polnischen Kinos unmittelbar nach der politischen Wende – kann jedoch auch als eine zeitlose Stimme im Diskurs über die Kunstfreiheit vernommen werden.

Einlass 19.00 Uhr, Eintritt: 30 Zloty / 7,- Euro

 

 

Vortrag

Tschernobyl IV

Donnerstag, 28. April 2016 um 20.00 Uhr  

 

Zum vierten Mal und anlässlich des 30-jährigen Jubiläums der Nuklearkatastrophe präsentieren Jens und Jörg Habermann sowie Theobald Fuchs in Wort und Bild eine Expedition nach Tschernobyl. Wissenswert: Cäsium-137 hat eine Halbwertszeit von 30 Jahren und etwas mehr als 62 Tage. Demnach ist von diesem am 26. April 1986 freigesetzen radioaktiven Isotop zum heutigen Zeitpunkt noch ziemlich genau die halbe Menge übrig - im Wald, im Boden, im Sediment der Gewässer. Wir berichten vom Schauplatz des Unglücks. 

3,- Euro Spendenempfehlung, Einlass: 19.00 Uhr

 

 

 

Konzert

Mäkkelä feat. Isi (FIN/D) & Nightbird (FIN)

Donnerstag, 14. April 2016 um 20.45 Uhr

 

Das Frühjahr bricht an, doch wir holen uns den finnischen Winter ins Haus:
Mäkkelä & Nightbird alias Anna-Sina Jungerstam.

Kennengelernt haben sich die beiden auf einem Konzert in Turku. Sie fanden Gefallen aneinander und treten seither, so es denn möglich ist, gemeinsam auf. Wir machen es möglich, zahlen Nightbird einen Flug aus Finnland, Mäkkelä eine U-Bahnfahrt aus Fürth. 

Wir freuen uns, die Songpoeten im Bernsteinzimmer begrüßen zu dürfen. Begleitet werden sie von der grandiosen Kontrabassistin Isabel Rössler. Raue Intensität trifft auf herzzerreissendes Songmaterial ohne dabei auch nur ansatzweise genreübliche Indiefolk-Klischees zu bedienen. Freuen Sie sich mit uns, kommen Sie zuhauf. Die Show birgt alle Optionen auf einen Abend an den man noch sehr, sehr lange denken wird.

Reservierungen unter: Helga.von-Rauffer@gmx.de, Eintritt: 8,- Euro, Einlass: 20.00 Uhr

 

 

 

Foto: Fredder Wanoth, Lemberg 1991, Sowjetstern Girlanden
Foto: Fredder Wanoth, Lemberg 1991, Sowjetstern Girlanden

 

»Zu guter Letzt« Dia-Monopolvortrag No. 22

»Die Reise nach Lemberg«
Samstag (Karsamstag!), 26. März 2016

 

Für den Karsamstag kündigt Fredder Wanoth tatsächlich ein »Lichtbildoratorium« an:

Fünf Abenteurer irren 1991 hinter dem verrosteten eisernen Vorhang durch ruinöse Städte, verlassene Friedhöfe und einsame Landschaften – auf der Suche nach?, ja was?? 

»Die Reise nach Lemberg« stellt extreme Anforderungen an die Aufnahmefähigkeit des Publikums. In den Pausen werden Stärkungen und koscherer Wodka gerreicht.

Beginn: 19.30 Uhr, Unkostenbeitrag: 4,- Euro für geistige und körperliche Stärkung

 

 

Foto: Berny Meyer
Foto: Berny Meyer

 

Ausstellung

Dan Reeder »anything goes«
28. Februar bis Sonntag, 27. März (Ostersonntag)

 

Der Winter liegt in seinen letzten Zügen, wir schicken uns an, ihn endgültig auszutreiben. Unterstützung erhalten wir diesmal von unserem alten Freund Dan Reeder, der uns mit seinen neuesten Pastellbildern das Herz erwärmen wird. Mit seinen Arbeiten weckt er jetzt schon
Lust- und Frühlingsgefühle, stimmt uns auf ein baldiges Knospen und Sprießen ein …
Und weil Reeder nicht nur bildnerisch tätig ist, wird er auch zur Gitarre greifen und uns ein Ständchen singen. Begleitet wird er vom Musikjournalisten Karl Bruckmaier, mit etwas Glück auch von seiner Tochter Peggy.
Ausstellungseröffnung: Sonntag, 28. Februar 2016 um 17.00 Uhr
Es spricht Andreas Radlmaier
 
 

Lesung/Konzert

Combo mit Karl Bruckmaier (Texte) und Dan Reeder (Lieder)

Sonntag, 13. März um 20.00 Uhr

 

»Auch ein Zugereister, und das ist oft das Wertvollste, was man hier zu Lande hat.«

(Karl Bruckmaier), Eintritt: 10,- Euro

 

 

Radio Bernstein No. 64

»Lyrik« – mit Lukas Münich und Theobald Fuchs

Sonntag, 6. März 2016 um 18.00 Uhr

 

Zwei Herren (einer jung, einer alt), die eines vereint: Die Liebe zu allem, was sich (fast) reimt. Gespräche über Gedichte, Gedichte über Gedichte und wiederum einfach-so-Gedichte.

Es treten vermutlich auf: Goethe auf einer Baustelle, die fünfte Jahreszeit im Wald und das Freibad der Müßiggänger. Robert Gernhardt und Helge Schneider werden Grußbotschaften verlesen (lassen). Eintritt: 6,- Euro

 

 

Dia-Monopolvortrag »Zu guter Letzt« No. 21

»Warum ist die Donau blau?«
Samstag, 27. Februar 2016

 

Es beschäftigt sich Lichtbildvorträger Fredder Wanoth mit der weltbewegenden Frage:

»Warum ist die Donau so blau?« Um dem Publikum die völlige Agonie angesichts der überwiegend monotonen 2888 Stromkilometer zu ersparen, sind Landgänge zum Thema Tod & Eros und zu einem gigantischen Weltwunder aus Stahl geplant.

Beginn 19.30 Uhr 

 

 

Ausstellung

Jan Gemeinhardt »Luciferin«

Sonntag, 17. Januar bis Sonntag, 20. Februar 2016

 

Genau wie der Stoff Luciferin manchen Lebewesen in der Natur zum Phänomen der Bioluminiszenz verhilft, versucht Jan Gemeinhardt in seinen Bildern mit dem Spiel von Farben und Kontrast Lichtsituationen und Stimmungen zu erzeugen, die den Betrachter wie ein Glühwürmchen in der Nacht verwirren und begeistern. In der Ausstellung zeigt der junge Maler Arbeiten, die sich mit einem neugierigen und forschenden Blick der Natur, Landschaften und Merkwürdigkeiten zuwenden.

 

 

 

Lesung

Die 3 TITANIC-Chefredakteure lesen

Donnerstag, 4. Februar 2016, 20.30 Uhr 

 

Torsten Gaitzsch, Moritz Hürtgen, Tim Wolff – diese drei Namen sollten Sie sich merken, wenn Sie anderen erzählen wollen, zu wessen Lesung Sie gehen.

 

Torsten Gaitzsch, das ist der TITANIC-Online-Chef, Betreiber des weltweitweb bekannten Blogs »Kybersetzung«, Gewinner der »Goldenen Pointe 2012« und der »Silbernen Pointe 2013« (jeweils mit der gleichen Pointe) und »Kollege des Monats Februar« (jeden Jahres). Moritz Hürtgen ist der Junior-Chef der TITANIC, verantwortlich für Social Networking, Twerking, Lümmeleien und Bubenstreiche. Er ist stattliche 1,84 Meter groß, sportlich, hat volles Haar und ist doch eine sensible Künstlerseele, die mit Liebeslyrik zu verzücken weiß.

Tim Wolff ist frischgebratener TITANIC-Heft-Chef, Mitherausgeber der vom Vatikan empfohlenen »TITANIC-Bibel« (2013 n. Chr.), Erfinder des Klammerwitzes (in Klammern) und seit dem Anschlag auf »Charlie Hebdo« Deutschlans Satireerklärbär Nr. 1. Über ihn urteilt seine Mutter: »Ich musste schon früher über ihn lachen, z. B. kurz nach seiner Geburt.«

 

Gemeinsam präsentieren sie salzige Satiren nach Art des Hauses (TITANIC), gepfefferte Nonsens-Schoten à la Chef und und würzige Witze, die Ihnen auf der Zunge zergehen werden. Nicht verpassen! Nachschlag gibt’s umsonst.

 

 

Dia-Monopolvortrag »Zu guter Letzt« No. 20

Transit Europa »Der Rhein - eine Schiffsreise«

Samstag, 30. Januar 2016, 19.30 Uhr

 

Auch im neuen Jahr entführt uns Fredder Wanoth auf seine inquisitorischen Lichtbilderstreifzüge:

Deutschlands sündigste Rentneramüsiermeile, ein in die Baugrube gestürztes Kulturarchiv, eine hinter einem Chemiewerk unsichtbare Stadt – warum es am Rhein angeblich so schön sein soll wird flussseitig und bei Landgängen ausführlich beleuchtet.

Profund und aus dem Hinterhalt mitkommentiert von Reisebegleiter Dr. Theobald Fuchs.