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DIE TERMINE

  

 

25. Mai

Samstag, 19.30 Uhr

Zu guter Letzt No. 49

»TBA« 

 

 

18. Juni 

Dienstag, 20 Uhr 

Konzert

 

yosai – Indiejazz

 

 

 

29. Juni

Samstag, 19.30 Uhr

Zu guter Letzt No. 50

»Früher... später... 1987?« 

 

 

 

30. Juni 

Sonntag, 17 Uhr 

Ausstellungseröffnung

Anna Bittersohl 

»wandering through the shadows of time«

 

 

 

 

DER KATALOG

 

2018: 20 Jahre Bernsteinzimmer..
Die Zweite Dekade liegt als wunderbarer Almanach in der Galerie bereit.. 

ALLE FOLGEN

»Zu guter Letzt« Dia-Monopolvortrag No. 48

 

Jetzt wirklich das Allerneuste Allerletzte

 

Samstag, 27. April um 19.30 Uhr

 

 

Fredder Wanoth ist doch noch erfolgreich gewesen bei der Beschaffung des vom Aussterben bedrohtenDia-Film-Materials. Folgen wir ihm aktuell in das Tal der sterbenden Brücken.

 

 

Ausstellung

 

»The Hu«

Rudi Hurzlmeier, Julian Hurzlmeier, Leonhard Hurzlmeier

 

Ausstellungseröffnung Sonntag, 10. März 2019 um 17.00 Uhr

 

 

The Hu ist eine neue Form der Künstlerdynastie, die nicht nur einen Älteren und einen Jüngeren, sondern auch einen Mittleren zu bieten hat. Die Bilder der drei, in der Ausprägung ihrer jeweiligen Kunst ganz unterschiedlichen Maler, eint Originalität und das lustvolle Unterwandern von Konventionen.

 

Rudi Hurzlmeier, genannt der Ältere ist Autodidakt, Cartoonist, Autor und einer der wichtigsten Protagonisten und Mitbegründer der Komischen Kunst. Die sehr gegenständlichen Bilder und Zeichnungen mit Hang zum Hintersinnig-Absurden, lassen ihn als romantisch-komischen Surrealisten erkennen. 

(*1952) seit 20 Jahren ist er ständiger Mitarbeiter des Satiremagazins Titanic, er veröffentlichte bislang über 40 Bücher und ist als Gastdozent der Sommerakademie für Komische Kunst in Kassel aktiv. Er war zwei mal Gewinner des Deutschen Karikaturenpreises.

 

Julian Hurzlmeier, Künstlername Julina Rosl, ist der besagte Mittlere und erweist sich als Meister der Art Brut in Verbindung mit naivem Pop. Er malt gegenständlich. Er bildet  Menschen, Landschaften und Gegenstände ab, verändert sie aber und kombiniert sie mit neuen Namen. Seine Filzstiftzeichnungen sind farblich virtuos, grotesk und abgründig zugleich. Er ist ein wahrer Meister in der Kombination von Farben. 

(*1980) Er wurde mit Trisomie 21 geboren und lebt  in einer antroposophischen Lebensgemeinschaft. Seit 2010 ist er leidenschaftliches Mitglied einer orientalischen Bauchtanzgruppe.

 

Leonhard Hurzlmeier, der Jüngere, seine Gemälde gehen ins Abstrakt-Geometrische, also das absolute Gegenteil zu Vater und Bruder. Eine Besonderheit seiner Bilder ist die geometrische Präzision. Die Bilder sind flächig abstrakt. Die geometrische Strenge wird durch den Farbauftrag gebrochen, dadurch bekommen sie eine eigenwillige Lebendigkeit.

(*1983) Er studierte an der Akademie der Bildenden Künste in München (2011 Diplom als Meisterschüler) und wurde als bester Absolvent seines Jahrgangs mit dem EON Kulturpreis Bayern 2011 ausgezeichnet. Seit 2015 ist er durch die Galerie Rachel Uffner in New York vertreten.

 

 

Dauer der Ausstellung: Sonntag, 10. März bis Sonntag, 7. April 2019

  

 

 

 Konzert

Rehan Seyed Trio »Von Django bis Tango« 

 

Sonntag, 24. März 2019 um 19.00 Uhr

 

Hyun-Bin-Park, Gitarre – Simon Ort, Bass – Rehan Seyed, Gitarre

 

Die Musiker sind Meister Ihres Fachs und fühlen sich im traditionellen Jazz, im Gypsy Jazz, sowie auch im Latin Jazz zu Hause. Das Trio bringt sein ganzes Können und seine Improvisationskunst ein. Die daraus entstehende Spielfreude und Spontaneität ist ein Vergnügen für das Publikum. Virtuos – leidenschaftlich – originell.

 

 

Eintritt: 8,- Euro

 

 

 

Lesung mit Karol Sidon

»Traum von meinem Vater«

 

Montag 18. März um 20 Uhr

 

Karol Sidon schrieb dieses autobiographische Buch in den sechziger Jahren. Er erinnert sich an sein Aufwachsen im Prag der Nachkriegszeit und versucht, das Bild seines Vaters heraufzubeschwören, der im KZ Theresienstadt umgebracht wurde. Nach Maxim Billers Urteil ein »direktes, unkitschiges und ziemlich geniales Buch«, das erstmals in deutscher Übersetzung vom Nürnberger Autor Elmar Tannert vorliegt. Ein ebenso melancholisch zartes wie lakonisch humorvolles Stück Literatur, das in seiner ungeschliffenen, zuweilen auch wunderbar böhmischen Art Vergleichbares sucht.

 

 

Sidon, 1942 in Prag geboren, studierte an der dortigen Film- und Fernsehakademie und arbeitete anschließend u. a. als Hörspielautor und Dramaturg. In den Sechzigerjahren trat er erstmals als Schriftsteller in Erscheinung. Er ist Unterzeichner der Charta 77 und war während des Kommunismus im Widerstand aktiv. 1978 konvertierte er zum Judentum. 1983 ging er nach Westdeutschland, um in Heidelberg Judaistik zu studieren. Anfang der Neunzigerjahre kehrte Sidon nach Tschechien zurück. Ab 1992 war er Oberrabbiner von Prag, jetzt ist er tschechischer Landesoberrabbiner.

 

Eintritt: 10,- Euro

 

 

 

 

Im Rahmen der 5. Biennale der Zeichnung 2019* 

beteiligt sich das Bernsteinzimmer mit der Ausstellung:

 

»Peter und der Wolf und Maria«

Maria Bussmann, Peter Engel, Wolf Sakowski

 

 

Ausstellungseröffnung im Bernsteinzimmer: Sonntag, 13. Januar 2019 um 11 Uhr

 

Dauer der Ausstellung: Sonntag, 13. Januar bis Sonntag, 24. Februar 2019

Öffnungszeiten: Samstag und Sonntag 15 bis 19 Uhr

 

 

Maria Bussmann

 

Die Serie von 24 Zeichnungen von Maria Bussmann mit dem Titel »Franz in Florida« bezieht sich auf eine sehr bekannte Winterreise, die von Franz Schubert, der die Gedichte von Wilhelm Müller genial vertonte. In einer Umkehrung der üblichen Erwartungen – die von sonnigen Stränden unter Palmen – thematisieren die einzelnen Blätter sowohl Motive der tragischen Wanderung, als auch eine Tristesse dort, wo man sie zunächst nicht vermutet.

Beim gelben Papier, das die Sonne Floridas auszusagen schon vorab in sich gespeichert hat, handelt es sich um ein typisches amerikanisches Schreibblock-Papier. Es verstärkt den Charakter eines tagebuchartig gezeichneten Reise-Berichts. Die Serie ist 2017 entstanden.

                              

 

Peter Engel

 

Peter Engel studierte Anfang der neunziger Jahre am Ende des letzten Jahrtausends an der Akademie der Bildenden Künste in Nürnberg. Seit ungefähr dreiundzwanzigeinhalb Jahren arbeitet er als Bühnenbildner für verschiedene Theater zwischen Oldenburg und Wien, daneben ist er als Buchillustrator und Grafiker tätig. 

Zeichnungen für Ausstellungen und für keine Ausstellungen entstehen abends nach zwanzig Uhr, manchmal steht ein Glas Rotwein in der Nähe, manchmal auch nicht. Das Tuschegläschen ist immer dabei, Aquarellfarben öfter; Gouache-Farben dürfen eher selten mit aufs Papier. Ein weiteres, wichtiges Instrument ist eine alte Schreibmaschine mit schwachem Farbband. Die Zeichnungen wagen sich daher selten über das Format DIN-A4 hinaus.

 

 

Wolf Sakowski

 

»Einhundert Fragen ohne Antwort« – so lautet der Titel eines Kontingents von weit über hundert kleinformatigen Mixed Media Zeichnungen Wolf Sakowskis aus dem Jahre 1998.

In Anlehnung an das Verfahren der automatischen Zeichnung der Surrealisten, formale und inhaltliche Einschränkungen umgehend, verdanken diese Arbeiten ihre Kraft und Intensität der Spontaneität ihres Entstehens. Der eingangs erwähnte Titel bezieht sich auf in die Zeichnungen collagierte und mit Fragezeichen versehene Adjektive. Einen kausalen Zusammenhang vermeidend, sind sie nach einem Zufallsprinzip ausgewählt und vervollständigen das Bild der reinen poetischen Schöpfung. 

 

 

 

 

 

*Siehe auch: Galeriehaus Nord e.V., Kunstgalerie Fürth, Freundeskreis Kunstmuseum Erlangen e.V., Kunstverein Erlangen e.V., Galerie im Bürgerhaus Künstlerbund Schwabach e.V., Verein für Museum und Kunst e.V., Zirndorf.

 

 

 

 

*

 

 

 

 

 Konzert

 

Smoota

 

Donnerstag, 21. Februar 2019 um 20 Uhr

 

Smoota wuchs in der Nähe von Boston auf und studierte Film und Literatur an der Harvard Universität, wo er 16mm Filme unter der Ägide des jugoslawischen Filmemachers Dusan Makavejev drehte. Sein Hauptinstrument ist zwar die Posaune, doch als Smoota spielt er auch diverse weiche Synthies, Drumcomputer, etc. Er ist dauerhaftes Live- und Studiomitglied von TV on The Radio. 

Eintritt: 8,- Euro

 

 

 

 

 

 

 

»Zu guter Letzt« Dia-Monopolvortrag No. 45

 

»Tarkowski in Franken«

 

Samstag, 26. Januar 2019 um 19.30 Uhr

 

Wird die Lichtbilderwelt Fredder Wanoths in ewige Finsternis versinken, wenn endgültig keine Dia-Filme mehr produziert werden? Nach wie vor ist der Künstler in unermüdlichem Einsatz für Melancholie in belichtungsschwachen Zeiten.

  

 

 

 

 

»Zu guter Letzt« Dia-Monopolvortrag No. 45

 

»Tarkowski in Franken«

 

Samstag, 26. Januar 2019 um 19.30 Uhr

 

Wird die Lichtbilderwelt Fredder Wanoths in ewige Finsternis versinken, wenn endgültig keine Dia-Filme mehr produziert werden? Nach wie vor ist der Künstler in unermüdlichem Einsatz für Melancholie in belichtungsschwachen Zeiten.